Seltener Meißener Vasensatz

Seltener Meißener Vasensatz mit puderblauem Fond
und Chinoiserien in der Art Johann Gregorius Hoeroldt, um 1740.
H 45,5 cm (größte Vase).
Lot 034/ Ergebnis EUR 221.000

Bestehend aus drei zusammengehörigen Deckelvasen in Balusterformen mit dunklem Blaufond (Unterglasurblau). Um Körper und Deckel jeweils vier Reserven mit farbigen Chinoiserien nach Hoeroldt, gerahmt von üppigen Goldspitzen. Um die Hälse breite Spitzenbordüren, Goldränderungen. Die Knäufe der Deckel komplett vergoldet. Blaumarken Schwerter, Pressnummern 21 auf den beiden kleinen Vasen, auf dem Boden der größeren eine geritzte 21. Eine kleine Vase mit eingesetztem Ausbruch am Hals, im Hals der großen Vase ein Diagonalriss, wohl ursprünglich von einem Brandriss ausgehend. H 45,5 bzw. 36,7 bzw. 35,7 cm.
Um 1740, der Dekor in der Art Johann Gregorius Hoeroldt.
Provenienz
Ehemals Sammlung Dr. Kocher.
Literatur
Zum unregelmäßigen, fast fellartig gefleckten und leicht lüstrierenden Blaufond s. den Blaauwen, Meissen Porcelain in the Rijksmuseum, Amsterdam 2000, Nr. 34. Besonders ähnlich, sowohl in der Dekoration als auch in der Marke, das einzelne Stück aus dem Rijksmuseum (ehemals Eremitage St. Petersburg) bei den Blaauwen, Nr. 81.

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