Akeleipokal
Nürnberg, Peter Wiber(s), erstes Viertel 17. Jh.
Silber, H 51 cm
Taxe: € 9.000 - 11.000.-
Ergebnis: € 54.000,-
Akeleipokal. Silber, getrieben und gegossen; vergoldet. Auf rundem, sechsfach gebuckelten und eingeschnürten Fuß Balusterschaft mit Zierblattwerk und drei Volutenspangen. Gebuckelte, stark eingeschnürte Kuppa mit getriebenem und ziseliertem Akanthusornament. Glatter, leicht ausgestellter Lippenrand und sechsfach gebuckelter, entsprechend dekorierter Stülpdeckel mit einer Vase mit Filigranstrauß als Bekrönung. Das Zierblattwerk mit Ergänzungen. Marken: Nürnberger Beschau für das 17. Jh. (Rosenberg Nr. 3761), Meistermarke Peter Wiber(s) (Meister, 1603-41, Rosenberg Nr. 4119), Tremolierstich.
Nürnberg, Peter Wiber(s), erstes Viertel 17. Jh.
Aus dem Werk Wibers sind zahlreiche Pokale erhalten, die sich heute in internationalen Sammlungen befinden, u. a. im Kölner Museum für Angewandte Kunst, im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg und im Nationalmuseum Kopenhagen.
Literatur: Heinrich Kohlhaussen, Nürnberger Goldschmiedekunst; Berlin 1968, S. 300, 320 sowie Hannelore Müller, European Silver; The Thyssen-Bornemisza Collection, London, 1986, S. 190 f.