Pressemitteilung

Vom 21.04.2008

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Sammlung Schuster/Lehmann

Im diesem Frühjahr kommt bei Lempertz der erste Teil der Sammlung Schuster/Lehmann (Prof. Hans-Siegfried und Jutta Schuster, Köln; ehemals Slg. Johannes Lehmann, Leipzig) zum Aufruf. Der Versteigerungserlös wird der Kinderkrebshilfe der Mildred-Scheel-Stiftung zufließen. Den Grundstein der Sammlung legte bereits Jutta Schusters Vater, der Leipziger Bankier Johannes Lehmann, der seine Zeichnungen, Gläser und Porzellane 1971 zu gleichen Teilen seinen beiden Töchtern vermachte. Die eine Hälfte ging später geschlossen an das Landesmuseum Sachsen-Anhalt in Halle – die andere wurde vom Ehepaar Schuster bewahrt und bis zu Jutta Schusters Tod im vergangenen Jahr laufend erweitert.

Die Slg. Schuster/Lehmann beinhaltet etwa 298 Lots und umfaßt vier Bereiche: Kunstgewerbe, Alte Kunst sowie Moderne und Asiatische Kunst. Bedeutend ist die Partie mit Klassikern vornehmlich der deutschen Moderne mit teils seltenen Arbeiten. Aus der Offerte ragen eine frühe Zeichnung von Paul Klee für 15.000/20.000 heraus, die Sklavin Georg Kolbes von 1916 (35.000/40.000) sowie eine Nolde-Blumenstilleben für 80.000/120.000.

Die Alte Kunst offeriert 68 Gemälde und Zeichnungen vom 17. bis zum 19. Jahrhundert, darunter ein typisches und besonders qualitätvolles Bild von Claes Molenaer für 15.000 und ein Gemälde mit Winterlandschaft von Andreas Schelfhout für 30.000/40.000.

Beim Kunstgewerbe glänzen frühes Meißen mit Boettger-Steinzeug (eine Deckelflasche Böttger-Steinzeug, wohl erworben auf der Versteigerung 1920 aus den Beständen des Grünen Gewölbes, für 20.000/30.000,-), feinste Hoeroldt-Dekore, seltene deutsche Porzellane, schöne Fayencen und Steinzeug, deutsches Schnittglas des Barock, Miniaturen des frühen 19. Jh., ausgefallene Kunstkammerobjekte, französische Empire-Bronzen und Pendulen sowie weitgehend ostdeutsche Möbel des 18. Jahrhunderts. Unter den 20 Objekten der Asiatischen Kunst ragt eine große rot-braune Vase der Kangxi-Periode heraus.

Der 2. Teil der Sammlung mit qualitätsvollen Gläsern und Porzellanen des Empire wird im kommenden Herbst bei Lempertz versteigert.

Auktion


16. Mai 2008 (im Rahmen der Auktion Kunstgewerbe)

Vorbesichtigung


Köln 07. – 15. Mai (Pfingsten geschlossen)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Edgar Abs, Tel. 0221/92 57 29-30

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