A-One

Geburtsdatum/-ort

1964 in New York

Todestag/-ort

11. November 2001 in Paris

A-One stand als Straßenkünstler außerhalb des etablierten Kunstbetriebs. Trotzdem machte er sich mit seinen einzigartigen Graffiti einen klangvollen Namen und brachte es zum Teilnehmer der Biennale von Venedig, ehe seine glanzvolle Karriere krankheitsbedingt ein unerwartet frühes Ende fand.

A-One - Die ganze Stadt als Leinwand

Anthony Clark wurde 1964 in New York geboren. Die Kunst war früh das alles beherrschende Element in seinem Leben, doch fand er seine Muse nicht an Akademien und etablierten Ausbildungsbetrieben, sondern auf den Straßen Manhattans. Schon im Alter von sechs Jahren streifte der kleine Anthony Clark umher und bemalte Hauswände, Garagentore und alle Flächen und Stellen, die ihm dafür geeignet schienen. Dabei bewies der Künstler, der sich später A-One nannte, ein großes Geschick, was seine Eltern dazu bewog, den Besuch einer Kunstschule ins Auge zu fassen. Er selbst lehnte aber jede ordentliche Ausbildung ab. Seine Vorbilder waren die anderen Straßenkünstler, deren Beispiel er folgte. A-One bezog besondere Inspiration von der zeitgenössischen schwarzen Kultur und von seinem Freund Jean-Michel Basquiat. Dabei gelang es ihm aber schnell, einen einzigartigen und unverwechselbaren Stil zu entwickeln, der ihm eine besondere Stellung in der Szene sicherte. Als Graffiti-Künstler ohne anerkannte Ausbildung gelangen ihm nicht nur zahlreiche Einzelausstellungen, sondern auch die Teilnahme an der Biennale in Venedig im Jahr 1984, wo er der jüngste aller ausstellenden Künstler war. 1995 wählten die Rolling Stones A-One neben anderen Künstlern wie Futura 2000, JayOne, Sharp und Mode 2 aus, ihre Musik in Bildern auszudrücken.

Anthony Clark starb am 11. November 2001 in Paris an einer Gehirnblutung.

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© Kunsthaus Lempertz