Richter, Gerhard

Gerhard Richter

Gerhard Richter

Gerhard Richter - "Teyde Landschaft" - verkauft für 976.000 Euro

Die Werke des deutschen Künstlers Gerhards Richter gehören stets zu den Highlights der zeitgenössischen Kunst. Einige der Werke haben wir hier für Sie aufgelistet.

Gerhard Richter Werke:

Gerhard Richter gehört zu den international bedeutendsten und erfolgreichsten Künstlern der Gegenwart. Seine Werke gehören zu den teuersten der noch lebenden Künstler. Er besucht zunächst die Hochschule für Bildende Künste in Dresden (1952-1957), bevor er 1961 nach seiner Flucht nach Westdeutschland bei K.O. Götz an der Kunstakademie Düsseldorf studiert (1961-1964).

Gerhard Richter - Mitbegründer des Kapitalistischen Realismus

Gemeinsam mit seinen Kommilitonen Sigmar Polke, Konrad Lueg und Manfred Kuttner begründet er 1963 den "Kapitalistischen Realismus", der den Bruch mit allen bisherigen Kunstäußerungen postuliert. Entscheidende Einflüsse sind für Richter in jener Zeit die aufkommende Fluxusbewegung sowie die amerikanische Pop-Art, denen eine realitätsbezogene künstlerische Haltung bzw. die Aufwertung des Alltäglichen immanent ist.



Zahlreiche Werke Richters in Museen und Sammlungen auf der ganzen Welt

Seit 1962 entsteht das monumentale Quellenkompendium "Atlas" (Lenbachhaus, München), eine von Richter zusammengestellte Sammlung von Fotos, Zeitungsausschnitten und Skizzen, die ihm als Grundlage für die Entwicklung seiner Bildideen dient. Zahlreiche Motive aus seinem Atlas überträgt er seit den frühen 1960er Jahren auf die Leinwand, um den zunächst fotorealistischen Bildeindruck durch das Verwischen des Farbauftrags zu verfremden.

Bei Fragen bzgl. Werke, Preise etc. stehen unsere Experten gerne zur Verfügung.

Es entstehen Schlüsselwerke der zeitgenössischen Malerei wie "Ema (Akt auf einer Treppe)" aus dem Jahr 1966 (Museum Ludwig, Köln) oder das Porträt seiner Tochter "Betty" (1988, St. Louis Art Museum, St. Louis). Neben dem Rückgriff auf 'triviales' Bildmaterial aus den Massenmedien oder aus seinem persönlichen Umfeld beschäftigt sich Richter wiederholt mit politisch brisanten Themen. Mit seinem RAF-Zyklus "18. Oktober 1977" (Museum of Modern Art, New York) leistet er 1988 einen bedeutenden Beitrag zur Aufarbeitung der jüngeren deutschen Nachkriegsgeschichte.

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Richters Oeuvre ist geprägt von einer ausgesprochenen stilistischen Vielseitigkeit, die vom Künstler in alle Richtungen konsequent verfolgt wird. Prägend bleibt dabei sein zentrales Anliegen: Der einzige Gegenstand der Malerei ist die Malerei. Ab Mitte der 1970er Jahre verstärkt sich Richters Hinwendung zur Abstraktion, es entstehen seither verschiedene Werkgruppen wie seine gekrakelten "Abstrakten Bilder" oder die geometrischen "Farbtafeln".

Richter gestaltet Fenster im Kölner Dom

Seit 1989 eruiert der Künstler zudem in seinen "übermalten Fotografien" die in motivischer und struktureller Hinsicht kontrastreiche Kombination von Farbauftrag und Bildsujet. Editionen begleiten Richters Werk seit Mitte der 1960er Jahren, beginnend mit acht manuell überarbeiteten Siebdruckexemplaren ("Hund", 1965). Zahlreiche weitere Beispiele wie etwa die "Pyramide" von 1966 oder die "Vermalungen" von 1971 und 1972 zeugen von Richters intensiver Beschäftigung mit dem Originalitäts- bzw. Unikatbegriff und verdeutlichen die Bedeutung der Editionen für Richters gesamte Werkentwicklung. Im Jahr 2007 vollendet Gerhard Richter mit dem von ihm gestalteten Südquerhausfenster des Kölner Doms eines seiner größten und prestigeträchtigsten Projekte.

Berufung zum Professor nach Düsseldorf

Von 1971 bis 1993 war Gerhard Richter Professor für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf. Sein Werk wurde in zahlreichen nationalen wie internationalen Ausstellungen präsentiert. Im Jahr 1972 bespielte Richter mit seinen "48 Porträts" (Museum Ludwig, Köln) den Deutschen Pavillon auf der 36. Biennale in Venedig. Zu den großen Retrospektiven der letzten Jahre gehören die Ausstellungen "Gerhard Richter. Panorama" (2011/2012, London, Tate Modern; Berlin, Neue Nationalgalerie; Paris, Centre Georges Pompidou) und "Gerhard Richter. Bilder/Serien" (2014, Riehen, Fondation Beyeler). Richter ist Träger zahlreicher wichtiger Auszeichnungen, darunter der Kaiserring der Stadt Goslar (1988) sowie der Praemium Imperiale (1997) der Japan Art Association.

Seit 1983 lebt und arbeitet der Künstler in Köln.

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Gerhard Richter Preise

Künstler Kunstwerk Preis
Gerhard Richter Pyramide €559.300
Gerhard Richter GRÜN-BLAU-ROT €421.600
Gerhard Richter Abstraktes Bild €390.400
Gerhard Richter Vorhang (Ölskizze) €359.600
Gerhard Richter Teyde-Landschaft, Skizze €342.200

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