Ruben, Franz Leo

Geburtsdatum/-ort

16. August 1842 in Prag

Todestag/-ort

18. Dezember 1920 in München

Franz Leo Ruben folgte den Fußstapfen seines Vaters Christoph Christian Ruben und machte sich einen Namen als Kunstmaler. Insbesondere seine Historienszenen aus Venedig überzeugten Kritik und Publikum.

Franz Leo Ruben - Venedig als langjähriger Mittelpunkt von Kunst und Leben

Franz Leo Ruben wurde am 16. August 1842 in Prag geboren. Der älteste Sohn des deutschen Malers und Glasmalers Christoph Christian Ruben erhielt seine erste Ausbildung schon früh im Atelier seines Vaters. In den Jahren 1859 bis 1867 besuchte Franz Leo Ruben die Akademie der bildenden Künste in Wien, erweiterte und verfeinerte dort seine Kenntnisse. Diese Mühen trugen bald Früchte: Mit dem Altarblatt Rosenwunder der heiligen Elisabeth, das für eine böhmische Kirche bestimmt war, trat er zum ersten Mal in das Licht der Öffentlichkeit. Obwohl gewisse Einzelheiten wie die nicht vollständig geglückte Darstellung der Hände durchaus kritisiert wurden, zeigte man sich im Ganzen angetan von dem Talent des Debütanten. Ruben beteiligte sich an verschiedenen Ausstellungen des Wiener Künstlerhauses. Im Jahr 1869 wurde Franz Leo Rubens Kunst mit dem Reichelpreis ausgezeichnet und dem jungen Maler so eine Reise nach Italien ermöglicht. Über Florenz gelangte er nach Venedig, wo er auch mit wenigen Unterbrechungen bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges blieb. Die Lagunenstadt Venedig prägte das künstlerische Schaffen von Franz Leo Ruben maßgeblich; ein großer Teil seiner Ölgemälde zeigt Szenen aus dem venezianischen Alltag. Daneben bildete die Landschaftsmalerei einen Schwerpunkt im Schaffen des Künstlers. Auf den Weltausstellungen von Wien und München erhielt er für sein Werk Auszeichnungen.

Franz Leo Ruben starb am 18. Dezember 1920 in München.

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© Kunsthaus Lempertz