Eduard Schleich d. Ä. - GEBIRGSLANDSCHAFT
Eduard Schleich d. Ä. - GEBIRGSLANDSCHAFT

Schleich d. Ä., Eduard

Geburtsdatum/-ort

14. Oktober 1812 in Schloss Haarbach

Todestag/-ort

8. Januar 1874 in München

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Eduard Schleich d. Ä. pflegte eine enge Künstlerfreundschaft mit Carl Spitzweg und wurde neben diesem zu einem der bedeutendsten Landschaftsmaler seiner Zeit.

Eduard Schleich d. Ä. - Der junge Eduard Schleich galt als talentlos

Eduard Schleich d. Ä. wurde am 14. Oktober 1812 in Schloss Haarbach geboren. Als unehelicher Sohn eines Barons und seiner Haushälterin entwickelte er schon früh ein Gespür dafür, außerhalb der Erwartungen gesellschaftlicher Normen zu stehen. Sein künstlerischer Werdegang spiegelte diesen Umstand wider: Als hoffnungsvoller 17-jähriger Jungkünstler musste er von der Münchner Kunstakademie eine herbe Zurückweisung wegen behaupteter Talentlosigkeit hinnehmen. Als Autodidakt übte sich Eduard Schleich d. Ä. in der Landschaftsmalerei und orientierte sich dabei an namhaften Vorbildern wie Carl Rottmann, Christian Morgenstern und Christian Etzdorf. Weitere wichtige Einflüsse übernahm er von niederländischen Meistern und verschiedenen Eindrücken, die er auf seinen Reisen durch Deutschland, Italien, Frankreich und die Niederlande sammelte.

Zunehmende Reduktion auf Licht und Farbe

Eduard Schleich d. Ä. fand in Carl Spitzweg einen Freund und Seelenverwandten, beide Künstler hatten sich ihre Kenntnisse autodidaktisch angeeignet und standen in gewisser Weise außerhalb des etablierten Kunstbetriebs. Im Unterschied zu seinem Malergenossen Spitzweg, der mit seinen Bildern fortwährend kleine Geschichten erzählen wollte, interessierte sich Eduard Schleich d. Ä. kaum für narrative Elemente, fügte entsprechende Figuren nur als Tribut an den Geschmack des zeitgenössischen Publikums ein und konzentrierte sich stattdessen auf die Naturdarstellung. Dabei interessierte er sich zunehmend für das Spiel von Licht und Farbe und die daraus resultierenden Stimmungen. Details schenkte er immer weniger Aufmerksamkeit, seine Darstellungen wurden oberflächlicher und in späteren Jahren hatte er seinen Malstil so stark vereinfacht, dass er häufig für ein ganzes Bild nur einen einzigen Tag benötigte.

Unumstrittene Leitfigur der Münchner Landschaftsmalerei

Eduard Schleich d. Ä. feierte mit seinen Bildern in allen Schaffensphasen beträchtliche Erfolge und genoss bald eine außerordentliche Reputation. Die Münchner Kunstakademie, die ihn einst mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt hatte, trug ihm nun eine Professur an. Eduard Schleich d. Ä. gehörte außerdem den Kunstakademien in Stockholm und Wien an und unterrichtete berühmte Künstler wie den böhmischen Landschaftsmaler Julius Mařák. Mit seinem Freund Spitzweg unternahm er Studienreisen nach Paris und London, besuchte die Weltausstellung und kam in Kontakt mit der Schule von Barbizon. Schleich gilt bis heute als entscheidender Einflussgeber für die Münchner Landschaftsmalerei seiner Zeit und als ein Wegbereiter der Dachauer Künstlerkolonie, zu der seit den 1840er-Jahren rege Kontakte unterhielt. Bis zu seinem Tod galt er als eine wichtige Führungsfigur unter den Münchner Landschaftsmalern.

Eduard Schleich d. Ä. starb am 8. Januar 1874 in München an der Cholera.

© Kunsthaus Lempertz

Eduard Schleich d. Ä. Preise

Künstler Kunstwerk Preis
Eduard Schleich d. Ä. GEBIRGSLANDSCHAFT €11.400
Eduard Schleich d. Ä. Voralpenlandschaft €6.200
Eduard Schleich d. Ä. NÄCHTLICHE LANDSCHAFT BEI MÜNCHEN €4.840
Eduard Schleich d. Ä. LANDSCHAFT IM DACHAUER MOOS. €4.760
Eduard Schleich d. Ä. KÜSTENLANDSCHAFT MIT SEGELBOOTEN BEI MONDSCHEIN €2.178
Eduard Schleich d. Ä. Ölskizze - Segelschiffe im Gewitter €1.984

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