Charles-Amédée-Philippe van Loo - Bildnis des Philosophen Claude Adrien Helvétius

Charles-Amédée-Philippe van Loo

Bildnis des Philosophen Claude Adrien Helvétius

Gouache auf Papier, auf Leinwand montiert. 61 x 50 cm.
Unter Glas gerahmt..

König Friedrich II. stand bekanntlich mit den bedeutenden Intellektuellen seiner Zeit persönlich oder brieflich in Kontakt: Diderot, Montesquieu, d´Alembert, Voltaire u. a., aber auch mit dem Philosophen der Aufklärung Claude Adrien Helvétius (Latinisierter Name für Schweizer, 1715 Paris - 1771 Versailles). Zu den zahlreichen bildenden Künstlern an seinem Hof gehörte auch der französische Maler Charles Amedée van Loo, der sich zwischen 1748 und 1758 in Berlin aufhielt. Nach dem Siebenjährigen Krieg, bei dem Preußen und Frankreich Gegner gewesen waren, holte Friedrich den Maler 1763 wieder nach Berlin, wo er bis 1769 in seinen Diensten stand. Auch nach seiner Rückkehr nach Paris erhielt van Loo vom König eine jährliche Pension.
Unser unsigniertes Pastell ist durch einen Stich von A. de Saint Aubin als Werk van Loos ausgewiesen, ebenso der Auftraggeber, nämlich Friedrich II. (Nancy Mitford: Frederick the Great, 1973, S. 250). Helvétius reiste im Auftrag des französischen Königs 1764 nach Preußen und wurde dort mit besonderen Ehren empfangen. Van Loo war zu diesem Zeitpunkt ebenfalls in Berlin, so dass eine Entstehung des wunderbaren Porträts 1764 anzunehmen ist.


Zertifikat

Dr. Ludwig Meyer, München 20.3.2007

Provenienz

Norddeutscher Privatbesitz.

Lot 140 Dα

Schätzpreis:
10.000 € - 14.000 €

Ergebnis:
12.200 €