Reiterstandbild Friedrichs II.

Reiterstandbild Friedrichs II.

Eisenguss, schwarz patiniert, mit braunen Flecken, in mehreren Teilen gegossen und verschraubt. Sogenanntes "Zimmerdenkmal" mit einer durch den abgestuftem Sockel betonten monumentalen Wirkung. H 67 cm.
Königliche Eisengießereien, um 1826, nach dem Modell von Theodor Kalide.

Der Entwurf zum großen Denkmal wurde wahrscheinlich von der Zeichnung "Wachtparade" von Daniel Chodowiecki von 1777 inspiriert. Kalide veränderte hauptsächlich die Darstellung des Pferdes, das hier identifizierbar ist. Es handelt sich um den Schimmel Condé, das letzte Pferd Friedrichs II., das ein erstaunliches Alter erreichte, nämlich von 1766 bis 1804 lebte. Nach seinem Tod wurde der Leichnam präpariert und war bis zur Zerstörung durch das Bombardement im Zweiten Weltkrieg im Hohenzollern-Museum Berlin ausgestellt.

Literaturhinweise

Vgl. Arenhövel, Eisen statt Gold, Berlin 1982, Nr. 215. Das Modell wurde in Berlin und Gleiwitz gegossen, allerdings mit leichten Unterschieden und selten ausgeführt.

Lot 211 Dα

Schätzpreis:
8.000 € - 10.000 €

Ergebnis:
8.804 €