Teller aus dem Christie-Miller-Service

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Teller aus dem Christie-Miller-Service

Porzellan, Emailfarben, Vergoldung. Oktogonal, flach. Im Spiegel Szene aus einem Feldlager mit zechenden und Karten spielenden Soldaten in weiter Landschaft. Auf der segmentierten Fahne vierpassige, von ombriertem Bandelwerk gerahmte Kartuschen mit polychromen Flusslandschaften. Das Steigbord mit goldenem Gitterdekor und vier Reserven mit Flusslandschaften in Purpurcamaieu. Blaumarke Schwerter, Pressnummer 21. Wenige überdekorierte Glasurbläschen im Spiegel. Durchmesser 26,3 cm.
Meißen, um 1738 - 41.

Aus dem Nachlass des S.R. Christie-Miller wurden am 7. Juli 1970 61 Teile eines besonders reich dekorierten Speiseservices versteigert, das seither als Christie-Miller Service bekannt ist. Die hervorragenden Malereien lassen sich den in ihrer Zeit führenden Meißener Malern Johann Georg Heintze, Christian Friedrich Herold und Bonaventura Gottlieb Häuer zuschreiben.

Literaturhinweise

Weitere Teile aus dem Service in der Sammlung Carabelli, Pietsch 2000, Nr. 18, im Historischen Museum Basel, Pauls-Eisenbeiss-Stiftung, Ribbert 1997, Abb. 36 und 37 und ehemals Sammlung Hoffmeister, Hamburg 1999, Bd. I, 100 - 104.

Lot 640 Dα

Schätzpreis:
6.000 € - 8.000 €

Ergebnis:
24.800 €