Johann Valentin Tischbein - Bildnispaar des Landrats Jacobi aus Hildburghausen und seiner Gemahlin

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Johann Valentin Tischbein

Bildnispaar des Landrats Jacobi aus Hildburghausen und seiner Gemahlin

Öl auf Leinwand (randdoubliert). Jeweils 88,5 x 73 cm.

Johann Valentin ist der älteste Vertreter der Malerfamilie Tischbein und der älteste Bruder von Johann Heinrich d.Ä., dem bekannten Kasseler Tischbein. Johann Valentin lernte ab 1729 bei dem Maler Johann Christian Fiedler in Darmstadt. Es folgten Aufenthalte in Kassel, Frankfurt und Hanau. Ab 1741 war er Hofmaler beim Grafen zu Solms-Laubach. 1765 trat er als Hofmaler und Kabinettsekretär in den Dienst des Herzogs Eugen von Sachsen-Hildburghausen. Nur verhältnismäßig wenige Werke des Künstlers sind uns bis heute erhalten geblieben. Werke Johann Valentin Tischbeins befinden sich unter anderem in den Staatlichen Museen in Kassel, im Angermuseum in Erfurt und im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg.
Das vorliegende Gemälde fügt sich aufgrund seiner Malweise sowie seines Portraittypus tadellos in das Oeuvre Johann Valentin Tischbeins ein. Charakteristisch ist auch die detailreiche und fein ausgeführte Malweise im Bereich der Samt- und Spitzenstoffe sowie des Schmucks. Das Gemälde wurde von Prof. Dr. Erich Herzog und Dr. Marianne Heinz (Staatliche Museen Kassel) als authentisches Werk von Johann Valentin Tischbein eingestuft.

Provenienz

Galerie Bassenge, 61. Auktion, Berlin 11./12.6.1993. - Schloss Ahlden, 140. Auktion. Ahlden 1./2.5.2009. - Norddeutscher Privatbesitz.

Lot 65 Dα

Schätzpreis:
10.000 € - 12.000 €