Cornelius Schut - Maria als Gottesmutter und Himmelskönigin

Cornelius Schut - Maria als Gottesmutter und Himmelskönigin - image-1
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Cornelius Schut

Maria als Gottesmutter und Himmelskönigin

Öl auf Holz, mit Antwerpener Tafelmarke. 62 x 48 cm.

Das Gemälde ist nach Meinung von Jan de Maere und Walter Liedke ein Frühwerk von Cornelis Schut nach einem verschollenen Gemälde von Peter Paul Rubens, welches durch einen Kupferstich von Jan Witdoeck mit dem Titel "Maria Mater Dei, Regina Coeli" überliefert war. Vor einem Jahr wurde das verlorene Rubens-Gemälde in einer rheinischen Privatsammlung gefunden (siehe C. Eder: Maria, Gottesmutter und Himmelskönigin. Ein wiederentdecktes Gemälde aus dem Spätwerk des Peter Paul Rubens. In: Wallraf-Richartz-Jahrbuch Bd. LXXV, 2014, S. 229 ff). Im Gegensatz zu C. Eder datieren Liedke und de Maere unser Gemälde - und entsprechend dann auch die Vorlage - um 1617/18. Es entstand ihrer Meinung nach noch während der Zeit, als Schut in der Werkstatt von Rubens tätig war. Obwohl es sich motivisch um eine Bilderfindung des Meister handelt, zeigt unser Bild doch in der kühleren Farbwahl und in der betonten Lichtregie Eigenheiten, die sich bei Schut im weiteren Verlauf seiner künstlerischen Entwicklung als charakteristisch erweisen werden. Zu dem Bildmotiv existiert auch eine Rubens zugeschriebene Zeichnung in der Wiener Albertina (C. Eder, op cit., S. 249).

Zertifikat

Jan de Maere, 29.12.1997.

Provenienz

Rheinische Privatsammlung.

Lot 1453 Dα

Schätzpreis:
20.000 € - 30.000 €

Ergebnis:
37.200 €