Narziss und Echo

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Narziss und Echo

Wirkerei in Wolle und Seide, hinterfüttert. Breite Tapisserie mit Blick auf eine Ruinenlandschaft mit großer Architektur, zentral der Brunnen mit dem sich spiegelnden Narziss. Außergewöhnliche seitliche Bordürengestaltung mit Türkenfiguren auf Konsolen, unten und oben Blütenfestons. Ältere Reparaturen, Bordüre angesetzt, ein Vertikalschnitt wieder angefügt. 222 x 399 cm.
Niederlande, eventuell einer Amsterdamer Manufaktur zuzuschreiben, erstes Viertel 18. Jh.

Die Darstellung des vom eigenen Abbild in den Bann gezogenen Narziss war seit der Antike ein häufiges Sujet in der Bildenden Kunst. So werden hier in einer Kulisse aus Parklandschaft und antikisierender Architektur gleich zwei Motive des antiken griechischen Mythos wiedergegeben: der rüde, die Annäherung Echos verschmähende, Narziss, der daraufhin durch die Göttin Nemesis mit unstillbarer Liebe zu sich selbst gestraft wird, und sein für den für den Mythos emblematischer, verhängnisvoller Blick auf das eigene Spiegelbild.

Lot 824 Dα

Schätzpreis:
10.000 € - 15.000 €

Gebot
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