Alexander Koester - Am Ufer

Alexander Koester - Am Ufer - image-1
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Alexander Koester

Am Ufer

Öl auf Leinwand (doubliert). 70,5 x 100 cm.
Signiert unten rechts: A Koester.

Verso auf dem Keilrahmen handschriftlich bezeichnet: "Am Ufer Alexander Koester München Leopldstr 135 a".
Alexander Koester, der infolge einer Tuberkuloseerkrankung schwerhörig und auf dem linken Auge fast vollständig erblindet war, begann erst nach einer Apothekerlehre 1885 mit dem Kunststudium an der Akademie in Karlsruhe. Zunächst widmete er sich vor allem Genrebildern, die er mit breitem, pastosem Farbauftrag in der Art von Defregger und Uhde ausführte. Ab 1900 wandte er sich dann nahezu ausschließlich der Wiedergabe von Wasservögeln zu, vorzugsweise Enten, was ihm rasch das Epitheton „Enten-Koester“ einbrachte.
Alexander Koester hat sich über mehr als drei Jahrzehnte mit der Darstellung von Enten in ihrem natürlichen Lebensraum beschäftigt. Sein Interesse galt dabei nicht nur der Bewegung und dem Verhalten der Tiere, sondern auch der Wiedergabe der Textur ihres Gefieders und den Reflexen des Lichtes auf der spiegelnden Wasserfläche. Seine Entenbilder - virtuos in Licht- und Farbwirkung - erfreuten sich bereits zu Lebzeiten des Künstlers großer Beliebtheit und tun dies noch heute. Unser Gemälde zeigt genau ein Dutzend Enten, die sich auf das schilfbewachsene Ufer eines Teichs zubewegen, um an Land zu gehen.

Provenienz

Privatsammlung Baden-Württemberg.

Lot 1580 Dα

Schätzpreis:
40.000 € - 45.000 €

Ergebnis:
47.120 €