Berliner Deckelvase von Wegely

Berliner Deckelvase von Wegely

Porzellan, Emaildekor, Goldränderung. Balusterform, dicht belegt mit naturalistisch staffierten Blütenzweigen. Auf dem zugehörigen Deckel ein sitzender Putto mit purpurner Tuchdraperie, Blütengirlande und Blumenkorb. Blaumarke W (Boden Vase), gepresst 2/90. Restauriert, einige Chips. H 40,5 cm.
Manufaktur Wilhelm Caspar Wegely, 1751 - 57.

Der Vasentypus mit den aufgelegten, von Hand geformten plastischen Blüten wurde in Meißen von Johann Joachim Kaendler entwickelt im Zusammenhang einer Order durch den russischen Hof von Zarin Elisabeth II. Wegely hat die beeindruckende Form übernommen und neu interpetiert. Es gibt die Vase in drei verschiedenen Größen, mit sitzendem oder stehendem Putto als Deckelknauf und zusätzlich noch belegt mit seitlichen Figuren und Vögeln. Das Gelingen der Herstellung war nicht unproblematisch, fast alle Vasen haben Brandfehler und Abbrüche, die vermutlich schon in der Manufaktur repariert wurden.
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Literaturhinweise

Bei Zick, Berliner Porzellan der Manufaktur Wilhelm Caspar Wegely, Berlin 1978, unter Nr. 207 eine weitere bekannte gleiche Vase aus dem Besitz des Märkischen Museums, allerdings in sehr viel schlechterem Zustand.

Lot 39 Dα

Schätzpreis:
10.000 € - 15.000 €

Ergebnis:
7.688 €