Seltenes Osterei mit pâte-sur-pâte-Dekor

Seltenes Osterei mit pâte-sur-pâte-Dekor

Porzellan, ochsenblutfarbener Fond mit pâte-sur-pâte-Malerei, farbiges Reliefemail und Cabochons, Vergoldung. Auf beiden Wandungsseiten, in passigen Kartuschen, tanzende und musizierende Putti in Schlickermalerei. Reicher vegetabiler Reliefdekor sowie Emailcabochons in Krapprot, Gelb und Apricot. Signiert im Fond M.S. Der Emailfond leicht blasig. Ohne Stöpsel H 7,5 cm. Messingmontierung.
Berlin, KPM, um 1900, der Dekor Max Schröder.

Als fest angestellter Maler trat Max Schröder im Oktober 1885 in die Porzellanmanufaktur Berlin ein, wo er vermutlich bis zum Ausbruch des ersten Weltkrieges, 1914, als gut beschäftigter Dekorateur tätig war. Viele Formstücke sind seiner Hand zuzuschreiben, so auch einige Ausführungen in der elaborierten Technik der Schlickermalerei. Neben Hermann Thiele, Friedrich Hermann Heinrich Monno, Max Henklein sowie Edmund W. Dietrich zählt Schröder zu den talentiertesten Künstler der Berliner pâte-sur-pâte-Malerei.

Literaturhinweise

Abgebildet bei Köllmann/Jarchow, Berliner Porzellan, München, 1987, Bildband, Nr. 660.

Lot 276 Dα

Schätzpreis:
4.500 € - 5.000 €

Ergebnis:
5.625 €