Seltene Sakeflasche mit prachtvoller Bemalung

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Seltene Sakeflasche mit prachtvoller Bemalung

Porzellan, polychromer Emaildekor, radierte Vergoldung. Oktogonal facettiert. Jede Facette flächenfüllend dekoriert mit feinstem Bandelwerk in Gold, purpurnen und eisenroten Gitterfeldern, Palmetten, Punktmustern, dazwischen kleine und größere, goldgerahmte Kartuschen mit ein- und zweifigurigen Chinesenszenen. Unglasierter, abgestrichener Boden, unleserliche Lüstermarke. Bruch im oberen Hals restauriert. H 24,5 cm.
Das Porzellan, Meissen, um 1725, der Dekor Anna Elisabeth Wald (Auffenwerth), zugeschrieben.

Siegfried Ducret betrieb eifrige Urkundenforschung über die Augsburger Hausmaler. Er fand heraus, dass Anna Elisabeth Auffenwerth, die Tochter des "Goldarbeiters und Porzellanhausmalers Johann Aufenwerth", am 18. Mai 1722 den Nürnberger Goldschmied Jakob Wald heiratete. Die Zuschreibung einer Gruppe von Hausmalereien an ihre Hand erfolgte durch die Entschlüsselung eines Monogramms "EAW" oder "EW", mit dem einige, typisch dekorierte Stücke signiert sind. Im Gegensatz zur Werkstatt der Seuters findet man auf allen ihren Stücken ausschließlich farbige Chinoiserien, die denen aus der Meissener Hoeroldt-Werkstatt auf den ersten Blick sehr ähnlich sind.

Literaturhinweise

Vgl., die beiden von Anna Elisabeth Wald bemalten Sakeflaschen im Residenzmuseum München (bei Ducret, Meissner Porzellan bemalt in Augsburg, 1718 bis um 1750, Bd. I, Braunschweig 1971, Abb. 358 f.)
Zu Anna Elisabeth Auffenwerth s. Ducret, ibd., S. 41 ff.
Vgl. die Form im Kat. Frühes Meissener Porzellan, Kostbarkeiten aus deutschen Privatsammlungen, München 1997, Nr. 95.

Lot 1411 Dα

Schätzpreis:
20.000 € - 30.000 €

Ergebnis:
23.750 €