Bernd und Hilla Becher Hilla Becher Bernd Becher - Fördertürme

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Bernd Becher

Fördertürme
1970er Jahre

6 Vintages, Gelatinesilberabzüge hochglänzend. Jeweils 24 x 17,8 cm. Jeweils rückseitig mit Photographenstempel.

„Nicht die Technik in Gestalt von Wassertürmen, Gasbehältern, Fördertürmen oder Kalköfen wird durch Photographien von Bernd und Hilla Becher zugänglich gemacht; was durch sie zugänglich gemacht wird, sind Bilder. Die Photographien geben nicht einfach die Wirklichkeit wieder, sie deuten sie auch nicht, vielmehr scheint es eher umgekehrt: Die Wirklichkeit nämlich wirkt mehr und mehr so, wie das, was uns die Kamera zeigt. Die eminente und nicht zu unterschätzende Leistung von Bernd und Hilla Becher liegt nicht zuletzt darin, unseren Blick auf das gelenkt zu haben, was wir vorher überhaupt nicht oder zumindest nicht so wahrgenommen haben, wie es auf den Photographien der Bechers erscheint. Es ist letztlich eine ästhetische Einstellung, die sich u.a. auf Paul Klee berufen kann, an dessen Satz ‚Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar' hier zu erinnern ist.“ (zit. nach: Armin Zweite, Bernd und Hilla Bechers „Vorschlag für eine Sehweise“. 10 Stichworte, in: Bernd und Hilla Becher. Typologien industrieller Bauten, Ausst.kat. K20K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, München 2003, S. 15).
Das hier vorliegende Tableau, aufgenommen von Bernd und Hilla Becher in den 1970er Jahren, stammt aus dem Nachlass des Künstlers und Photographen Horst H. Baumann (1934 - 2019). Ursprünglich naturwissenschaftlich ausgebildet, arbeitete Baumann seit den 1950er Jahren als Photojournalist und war u.a. mehrfach auf der photokina in Köln vertreten, bevor er künstlerisch mit dem Medium Licht zu arbeiten begann. 1977 nahm er, ebenso wie die Bechers, mit denen er in persönlichem Kontakt stand, an der documenta 6 teil und installierte dort seine berühmte Laserskulptur „Laserscape Kassel“. Vier Jahre später realisierte er seine Installation „Lichtzeitpegel“ am Düsseldorfer Rheinturm, beide Installationen sind bis heute in Betrieb. Baumanns Arbeiten wurden auch international ausgestellt, so unter anderem im Whitney Museum in New York.

Provenienz

Von den Künstlern an Horst H. Baumann; Nachlass Horst H. Baumann, Mannheim

Lot 36 D

Schätzpreis:
40.000 € - 60.000 €