Seltene Schüssel aus dem Christie-Miller Service

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Seltene Schüssel aus dem Christie-Miller Service

Porzellan, farbiger Aufglasurdekor, Vergoldung. Fassonierte, weit ausgestellte Form auf abgesetztem passigem Stand. Um die Wandung umlaufende fein gemalte Wasserlandschaft und reiche Figurenstaffage, vermutlich nach Jacopo Amigoni. Darunter ein breites goldenes Gitterband mit vier Vierpassreserven um weitere Landschaften und Kauffahrteien in Purpurcamaieu. Um den inneren Rand ein konturiertes Goldrankenband und vier Reserven um farbige Landschaften. Im Fond ein großes Tulpenbouquet und einige gestreute Blüten und Blätter. Blaumarke Schwerter, Pressnummer 21. Über U-förmigen Ausbruch in der Wandung restauriert, kleiner retuschierter Chip an einer Randspitze. D 26 cm.
Meissen, um 1740, der Dekor Johann George Heintze, zugeschrieben.

Aus dem Nachlass des S.R. Christie-Miller wurden am 7. Juli 1970 bei Sotheby's London 61 Teile eines besonders reich dekorierten Speiseservices versteigert. Der Überlieferung zufolge soll es 130 Jahre im Besitz der Familie Christie-Miller gewesen sein. Die hervorragenden Bemalungen lassen sich den in ihrer Zeit führenden Meissener Landschaftsmalern Johann George Heintze, Christian Friedrich Herold und Bonaventura Gottlieb Häuer zuschreiben.

Provenienz

Verst. Lempertz Köln, Auktion 819, 16. Mai 2002, Lot 90.
Sammlung C.W. Harris.
Kunsthandel Elfriede Langeloh.
Norddeutsche Privatsammlung.

Literaturhinweise

Eine weitere Kumme gleicher Form ehemals in der Arnhold Collection (s. Kat. The Arnhold Collection of Meissen Porcelain 1710 - 50, Cassidy-Geiger, London 2008, Kat. Nr. 180) heute im Bestand der Frick Collection New York (acc. no. 2019.9.25).
Vgl. Kat. Slg. Hoffmeister, Bd. I, Hamburg 1999, Nr. 96 - 101, S. 182 ff., vier Teller und zwei oktogonale Schüsseln aus demselben Service.
Eine weitere Schüssel in ovaler passiger Form in der Sammlung Hermitage St. Petersburg (Inv.Nr. ??-24457).
S.a. Bodinek, Raffinesse im Akkord. Meissener Porzellanmalerei und ihre grafischen Vorlagen, Bd. 2, Dresden 2018, Abb. 9a und 10a.

Lot 1065 Dα

Schätzpreis:
15.000 € - 20.000 €

Ergebnis:
18.750 €