Heinrich Bürkel - Rastende Familie vor einer Osteria

Heinrich Bürkel - Rastende Familie vor einer Osteria - image-1
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Heinrich Bürkel

Rastende Familie vor einer Osteria

Öl auf Leinwand (doubliert). 32,5 x 44 cm.
Signiert und datiert unten rechts: HBürkel (ligiert) 1843.

Ausgedehnte Wanderungen und Reisen in Europa sowie längere Studienaufenthalte in Italien weiteten den Horizont Bürkels, den aus Pirmasens stammenden Gerichtsschreiber, der sich 1822 auf das Wagnis einließ Maler zu werden. Seine stimmungsvollen realistischen Bilder, in denen er Bauernhöfe, Schmieden und Wirtshäuser, aber gerne auch fahrendes Volk, Bettler, Banditen und Mönche in ihrer heimatlichen Landschaft darstellte, gewannen schon bald Liebhaber und Käufer. Bürkel vermarktete seine Gemälde geschickt über Kunstvereine in ganz Deutschland, später auch in den USA und war schon zu Lebzeiten wohlhabend und berühmt, wozu wohl auch seine Heirat in die Münchner Großbourgeoisie beigetragen haben mag.
Wir danken Albrecht Krückl für die Bestätigung der Authentizität anhand hochauflösender Fotografien. Das Werk wird in den Nachtrag des Werkverzeichnisses aufgenommen.

Provenienz

Deutscher Privatbesitz. - Dieses Lot wird zugunsten der Caritas versteigert.

Literaturhinweise

Vgl. Bühler, Hans-Peter und Krückl, Albrecht: Heinrich Bürkel, München 1989, S. 289, Nr. 543 u. 544 (jeweils mit Abb.)

Lot 1679 Dα

Schätzpreis:
10.000 € - 15.000 €

Ergebnis:
7.500 €