Vase mit Dorotheenstädtischer Kirche

Vase mit Dorotheenstädtischer Kirche - image-1
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Vase mit Dorotheenstädtischer Kirche

Porzellan, kobaltblauer Fond, farbiger Aufglasurdekor, radierte Vergoldung. Modell 1606, Blumenvase mit verziertem Henkel. Preußischblauer Fond, die Henkel mattvergoldet. Zwei runde Reserven mit goldradierten Rahmen, darin einmal die Ansicht der Dorotheenstädtischen Kirche und das Porträt eines mit Orden dekorierten Herren. Die goldradierten Medaillons mit Attributen der Architektur und des Bauhandwerks auf dem Vasenhals lassen darauf schließen, dass es sich bei dem Dargestellten um einen der Architekten handelt. Unterglasurblaue Zepter- und Pfennigmarke, Presszeichen 38 VI. Restaurierung am Fuß. H 68,5 cm.
Berlin, KPM, um 1865, das Modell von Karl Friedrich Schinkel, die Bemalung Hausmalerei (wohl eines Manufakturmalers).

Die Architekten Otto, Habelt und Hoffmann bauten zwischen 1861 und 1863 die neue Dorotheenstädtische Kirche auf dem Grundriss des Vorgängerbaus vom Ende des 17. Jahrhunderts. Im II. Weltkrieg schwer beschädigt, wurde die Ruine 1965 abgerissen.

Lot 179 Dα

Schätzpreis:
6.000 € - 8.000 €

Ergebnis:
11.250 €