Teekännchen für die Freiherren v. Fuchs

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Teekännchen für die Freiherren v. Fuchs

Silber. Auf leicht aufgewölbtem Boden kugelsegmentförmiger Korpus mit konischer Tülle und Stülpdeckel. Der Knauf und der Griff des geschwungenen Klapphenkels aus ebonisiertem Holz. Auf der glatten Wandung das fein gravierte Wappen der Freiherren v. Fuchs mit Laubkrone. Marken: BZ Berlin vor 1747, MZ Jacques Roman (1709 - 49, Scheffler Nr. 4, 100), preußischer Steuerstempel von 1809. H mit Henkel 11 cm, Gewicht 242 g.
Berlin, Jacques Roman, erstes Viertel 18. Jh.

Jacques Roman wurde offenbar wiederholt mit Aufträgen des preußischen Hofs bedacht. Urkundlich erwähnt sind unter anderem Gueridons und Girandolen für König Friedrich Wilhelm I., die 1731/32 entstanden, sowie ein Tisch mit einem silbernen Tritonen als Fuß, den Friedrich der Große 1742 in Auftrag gab. Der Preis von 78 Thalern für den Fuß wurde damals als "enorm" empfunden.

Die Freiherren v. Fuchs sind ein altes fränkisches Adelsgeschlecht das zahlreiche Linien ausgebildet hat. Die preußische Linie mit dem Adler im Komposit-Wappen hatte ihren Stammsitz auf Gut Malchow bei Berlin. Berühmte Vertreter waren u. a. Paul v. Fuchs (1640 - 1704, der als Fürsprecher der Hugenotten maßgeblich an der Ausstellung des Edikts von Potsdam von 1685 beteiligt war. Sein Sohn Johann Paul (1676 - 1712) war zunächst brandenburger Hof- u. Legationsrat und später Appellationsrat in Ravensburg.

Provenienz

Privatsammlung Baden-Württemberg.

Lot 6 Dα

Schätzpreis:
1.500 € - 1.800 €

Ergebnis:
1.875 €