Maria Lassnig - Die Weisheit wird mit Blut erkauft

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Maria Lassnig

Die Weisheit wird mit Blut erkauft
1984

Öl auf Leinwand. 85 x 65 cm. rückseitig signiert

"Höchst existentielle, ganz auf das eigene Selbst bezogene Bilder malte schon früh die Wiener Malerin Maria Lassnig, die in den sechziger Jahren in Paris das Informel und in den siebziger Jahren in New York die Blüte der Pop-Kunst aus unmittelbarer Nähe erlebte. Ihre eigene körperliche und seelische konstitutive Disposition regte sie zu "Body-awareness-Bildern" an, die Gefühle versinnbildlichen. Sie schuf anthropomorphe Gemälde, die als Gleichnisse menschlicher Größe und Tragik aufzufassen sind. Der Hinfälligkeit, dem Ausgeliefertsein des Leibes stellt sie, wie in dem Bild "Die Weisheit wird mit Blut erkauft", die Ratio, den Verstand gegenüber, der den Menschen von seiner Erdenschwere befreien kann." (Axel Hinrich Murken, Melancholie und Eros, Zwei Pole menschlicher Gefühlswelten im Spiegel der Kunst der Gegenwart, in: Melancholie und Eros in der Kunst der Gegenwart, Ausst.Kat. Ludwig Forum für internationale Kunst, Aachen u.a., Köln 1997, S. 21)

Ausstellung

Aachen 1998 (Ludwig Forum für internationale Kunst), Wuppertal (von der Heydt-Museum, Kunsthalle Barmen), Albstadt (Städtische Galerie), Thun (Kunstmuseum), Regensburg (Städtische Galerie), Aschaffenburg 1999 (Städtische Galerie Jesuitenkirche) und Delmenhorst (Städtische Galerie), Haus Coburg, Melancholie und Eros in der Kunst der Gegenwart, Kat.Nr. 44, S. 145 mit Farbabb.

Lot 258 Dα

Schätzpreis:
40.000 € - 50.000 €

Ergebnis:
35.400 €