Süddeutscher Meister - DAS JÜNGSTE GERICHT.

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Süddeutscher Meister

DAS JÜNGSTE GERICHT.
1601

Das sicher in einer katholisch gebliebenen Region Süddeutschlands entstandene Gemälde geht möglicherweise auf eine druckgraphische Vorlage zurück. Das Schema der Anordnung orientiert sich letztendlich an Dürers Holzschnitt (B 52) aus der Kleinen Passion. - In dem von ihm bearbeiteten Katalog der Gemälde des 16. Jahrhunderts im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg (Stuttgart 1997), schreibt K. Löcher über Darstellungen des Jüngsten Gerichts: "Das Jüngste Gericht als Einzeltafel findet sich in Rathäusern und Kirchen als Mahnung an den Gläubigen, an seine letzte Stunde und an das Heil seiner Seele zu denken. Es mahnt die Richter, gerecht zu richten und alle irdische Rechtsprechung nur als eine vorläufige zu betrachten...." (S. 462). Und weiter: "Das Jüngste Gericht stellt dem Betrachter die himmlischen Hierarchien, die Belohnung der Frömmigkeit und die Bestrafung des Lasters vor Augen, gemahnt den Gläubigen an seine Sterbestunde und fordert ihn auf, seinen christlichen Pflichten nachzukommen" (S. 472).

Lot 1138 Dα

Schätzpreis:
12.000 €

Ergebnis:
7.854 €