Ernst Fritsch - Mann und Frau vor Häusern

Ernst Fritsch - Mann und Frau vor Häusern - image-1
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Ernst Fritsch

Mann und Frau vor Häusern
1922

Öl auf Leinwand 80,6 x 91,7 cm, Unten links rot signiert und datiert E Fritsch 22. - doubliert

"Ernst Fritsch kommt aus dem Expressionismus, aus den bewegten Träumen Chagalls, bis Anfang der zwanziger Jahre die erstarrte Welt Rousseaus für ihn ein neuer Leitstern wird." (Wieland Schmied, Neue Sachlichkeit und Magischer Realismus in Deutschland 1918 - 1933, Hannover 1969, S. 54).
Wie sehr seine Kunst schon in seiner Anfangszeit geschätzt wurde, geht aus einer Besprechung von Bruno E. Werner ("Die Kunst", 1929, S. 260-262) hervor: "Seine Malerei hat eine gewisse feierliche Sachlichkeit, einen sonntäglichen Charakter und es ist kein Widerspruch, den Sonntag dem Alltag einzubeziehen. Auf den glatten, wie gekehrten Wegen seiner Alleen [...] sieht man nur selten Menschen, die dann als ruhige Spaziergänger die Stille des Ganzen nicht durchbrechen. Die Höfe vor seinen Häusern sind festlich gesäubert [...]" und Werner rühmt "die schlichtere Art der Auseinandersetzung mit der Umwelt, die liebevolle Eindringlichkeit in das einfache tägliche Leben, de[n] Wille[n], die großen Zusammenhänge der Formen und damit die Einheit der Idee aufzudecken".

Lot 996 Dα

Schätzpreis:
15.000 € - 18.000 €

Ergebnis:
17.850 €