Abraham Brueghel - UMENKRANZ UM EINE KARTUSCHE MIT DEM BILDNIS EINES HERRN.

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Abraham Brueghel

UMENKRANZ UM EINE KARTUSCHE MIT DEM BILDNIS EINES HERRN.

Der Stillebenmaler Abraham Brueghel, jüngerer Sohn Jan Breughels d.J., war 1649 nach Italien gegangen und später in den Dienst des sizilianischen Fürsten Don Antonio Ruffo eingetreten. Nach 1660 verlegte er seinen Wohnsitz nach Rom, um von dort 1671 nach Neapel zu übersiedeln. Er malte Blumen- und Früchtestilleben, insbesondere Guirlanden und Kränze, die sich anfangs an Daniel Seghers, später an italienischen Zeitgenossen wie Paolo Porpora orientierten. Brueghel arbeitete mit Figurenmalern wie G. Courtois, C. Maratta und G. Brandi zusammen, aber auch, wie im vorliegenden Fall, mit flämischen Landsleuten. - Auch Jacob van Oost hatte wichtige Lehrjahre in Rom verbracht (1660/65). Später ließ er sich in Lille nieder, von wo aus er seine Heimatstadt Brügge regelmäßig besuchte. Er malte Historien, religiöse Bilder und nicht zuletzt Porträts, die von A. van Dyck beeinflußt erscheinen.
Bei dem hier vorliegenden Gemälde handelt es sich um ein wichtiges Beispiel für die Kollaboration zweier hochtalentierter Künstler und um ein Dokument für die engen Beziehungen, die das katholische Flandern mit Rom und Italien verbanden.

Provenienz

Aus altem belgischem Adelsbesitz.

Lot 615 Dα

Schätzpreis:
50.000 € - 60.000 €