Hans Schäufelein - DER AUFERSTANDENE CHRISTUS.

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Hans Schäufelein

DER AUFERSTANDENE CHRISTUS.

Schäufelein war von 1503 bis 1507 Schüler Albrecht Dürers in Nürnberg. Mit Hans Baldung Grien und Hans Süss von Kulmbach zählte er zu den bedeutendsten Dürer-Nachfolgern und zu denjenigen, die den Stil ihres Meisters in Süddeutschland verbreiteten. Die Komposition des hier vorliegenden Gemäldes basiert auf einem von Schäufelein um 1510 geschaffenen Kupferstich aus einer Passionsfolge (B 34-23). Die Komposition des hochformatigen Kupferstichs wurde verändert, um sie dem veränderten Bildformat anzupassen, aber die Disposition der Figuren, insbesondere die Position des auf dem Boden vor dem Grab stehenden triumphierenden Christus, hielt sich weitgehend an die graphische Vorlage. - Im Vergleich zu dem auf 1508 datierten Marienaltar Schäufeleins, dessen Tafeln in der Hamburger Kunsthalle, in der Stuttgarter Kunsthalle, in der Shipley Art Gallery in Gateshead und in einer Privatsammlung in Bonn-Bad Godesberg bewahrt werden, wirkt unsere Tafel fortschrittlicher, so dass von einer deutlich späteren Entstehungszeit ausgegangen werden kann. Zum Vergleich kann Schäufeleins 1514 für die Pfarrkirche im schwäbischen Weiltingen entstandener St. Peters-Altar herangezogen werden, dessen Tafeln den gleichen gemalten bogenförmigen Bildabschluss wie das hier vorliegende Gemälde aufweisen. Es gehörte wohl ebenso zu einem in späterer Zeit aufgeteilten Altar.

Provenienz

Auktion Sotheby's, London, 14.05.1958, Lot 70; Cookson Coll., London; Auktion Sotheby's, London, 11.12.1996, Lot 51; Süddeutsche Privatsammlung.

Lot 1138 Dα

Schätzpreis:
60.000 € - 80.000 €