Adolf Schreyer - BRENNENDER STALL

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Adolf Schreyer

BRENNENDER STALL

Öl auf Leinwand. 150 x 200 cm.
Ad. Schreyer. Verso Nachlassstempel.

Adolf Schreyer studierte im Frankfurter-Städel Institut und an der Düsseldorfer Akademie. Danach reiste er nach Wien, von wo er in Begleitung des Fürsten Thurn und Taxis an dem ungarischen Feldzug teilnahm. Später bereiste er die Türkei, die Wallachei und Südrussland, Syrien, Ägypten und Nordafrika. In den frühen 60er Jahren ließ er sich in Paris nieder, besuchte aber regelmäßig Kronberg im Taunus, wo er einen Wohnsitz besaß. Sein bevorzugtes Bildsujet waren Pferdedarstellungen, die insbesondere in Frankreich sehr geschätzt waren. So erwarb z. B. Napoloen III. eines seiner Werke.
Schreyer bewunderte Eugène Delacroix. Dessen Bewegungsdynamik spürt man auch in dem dramatischen Monumentalgemälde "Brennender Stall", das eines seiner Hauptwerke ist. Eine Variante befindet sich im Frye Art Museum in Seattle. Schreyer gehört zu den Bahnbrechern des Realismus und des Impressionismus in Deutschland.
Die beigefügte Abbildung zeigt den Maler in seinem Atelier sowie im Hintergrund unser Gemälde.

Provenienz

Nachlassauktion des Künstlers, R. Bangel, Frankfurt 1922, Nr. 58. - Kunsthandlung Schneider, Frankfurt. - Pfälzische Privatsammlung.

Literaturhinweise

Wiederspahn-Bode: Die Kronberger Malerkolonie, 3. Aufl. 1982, S. 133 mit Abb. - 100 Jahre Kunsthandlung am Roßmarkt, Frankfurt 1992, S. 49 mit Abb. - Ausstellung Adolf Schreyer, Kronberg 1999, Nr. 17 mit Abb. - Martina Haja, Günther Wimmer: Les Orientalistes des Écoles allemande et autrichienne, Paris 2000 (über den Künstler allgemein).

Lot 1590 Dα

Schätzpreis:
70.000 € - 80.000 €

Ergebnis:
78.000 €