Hermann Max Pechstein - Blumenstilleben in Balustervase

Hermann Max Pechstein - Blumenstilleben in Balustervase - image-1
Hermann Max Pechstein - Blumenstilleben in Balustervase - image-1

Hermann Max Pechstein

Blumenstilleben in Balustervase
1924

Öl auf Leinwand 96,5 x 69,5 cm

Max Pechstein hat nach den Lehrjahren in der Künstlergemeinschaft Brücke als der bekannteste und berühmteste Maler dieser Vereinigung nicht nur ein ihm ergebenes Sammlerpublikum, sondern auch Journalisten und Kunsthistoriker gehabt, die seine Sache in der Öffentlichkeit - selbst noch in den nationalsozialistischen Vorkriegsjahren - verfochten. "... seine Auffassung von Malerei entfernte sich mehr und mehr vom doktrinär verstandenen Expressionismus, dem er die gemäßigte Form entgegensetzte: Kurvige Linien stehen gegen spitze Winkel, robuste, klare, festgefügte Kontraste stehen im kompositorisch ausgewogenen Bild, nichts ist zu spüren von der nervös-gehetzten, introvertierten Malweise der anderen "Brücke"-Künstler und doch blieb er getrieben von jenen Kräften, die ihn als jungen Maler gegen die hergebrachte Kunst rebellieren ließ. Pechstein modifizierte lediglich den Expressionismus, als dessen führende Kraft er häufig bezeichnet wurde, seine Darstellung wurde ausgeglichener, gewann an Harmonie, nahm Abstand von der das Subjektive betonenden Malweise der anderen. Sein Farbauftrag ist beherrschter, die Anlage der Komposition stabil, aber auch kühl ..." (Jürgen Schilling in: Ausst.-Kat. Max Pechstein, Kunstverein Braunschweig 1982, S. 14).

Werkverzeichnis

Das Gemälde wird in das bei Frau Dr. Aya Soika, Be

Zertifikat

Wir danken Aya Soika, Dabendorf-Zossen, für ihre freundlichen Hinweise.
Mit einer Foto-Expertise von Max K. Pechstein, Hamburg, vom September 1987 (in Farbkopie)
Das Gemälde wird in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis von Aya Soika aufgenommen

Provenienz

Michael Jary, Schweiz (1935); Kunsthandel New York (1990); Privatsammlung Bayern (1992); Privatsammlung Rheinland

Ausstellung

Verkaufsausstellung "FORUM" der Galerie Koller, Zürich, im März 1988 in Hamburg

Lot 170 D

Schätzpreis:
60.000 € - 80.000 €

Ergebnis:
72.000 €