Otto Mueller - Zigeunerfamilie am Planwagen

Otto Mueller - Zigeunerfamilie am Planwagen - image-1
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Otto Mueller

Zigeunerfamilie am Planwagen
1926/27

Original-Farblithographie 67,9 x 50,3 cm (70,5 x 50,3 cm)

Otto Muellers Affinität zur Zigeuner-Thematik hat wesentlich zum Ruhm seiner Kunst beigetragen. Schon früh (ursächlich durch den 1907 erschienenen fiktiven Künstlerroman "Einhart der Lächler" von Carl Hauptmann) entstand der Mythos einer angeblichen Herkunft aus diesem fahrenden Volk, die sich aber nicht wirklich nachweisen ließ.
Die Mappe "Zigeuner - 9 farbige Lithos" wurde 1927 in der Galerie Neumann-Nierendorf in Berlin erstmals ausgestellt. Sie ist Otto Muellers ambitioniertestes graphisches Werk, das ihn technisch vor große Probleme stellte, weshalb sie auch nur zu einem mäßigen Verkaufserfolg wurde. Die Darstellungen gehen meist auf Kompositionen zurück, die Mueller in Aquarellen und Gemälden vorbereitet hatte.
Heute gelten die Drucke dieser Folge, die oft vom Künstler mit Aquarellfarben überarbeitet wurden, zu den Höhepunkten der Graphik des deutschen Expressionismus. "Zigeunerfamilie am Planwagen" ist eines der Hauptblätter dieser Folge.

Werkverzeichnis

167 III Karsch 167 III

Provenienz

Hessische Privatsammlung

Lot 409 Dα

Schätzpreis:
25.000 €

Ergebnis:
30.250 €