Lempertz versteigert drei Kelly Bags von Hermès

Die Design-Ikonen werden in der Auktion Schmuck & Uhren am 19. Mai 2026 aufgerufen

Die Hermès Kelly Bag zählt zu den bekanntesten Design-Ikonen des 20. Jahrhunderts. Ursprünglich 1935 als „Petit Sac haut à Courroies“ eingeführt, erlangte das Modell Mitte der 1950er-Jahre internationale Aufmerksamkeit durch Grace Kelly, die es sowohl in Hitchcocks Film „Über den Dächern von Nizza“ als auch bei öffentlichen Auftritten trug. Ein Foto aus dem 1956, auf dem sie die Tasche vor sich hält, um ihre Schwangerschaft zu verbergen, ging um die Welt und verankerte die Kelly Bag dauerhaft im kulturellen Gedächtnis der Modeliebhaber. Hermès benannte das Modell später offiziell nach ihr.

Bis heute wird jede Kelly Bag in Frankreich traditionell von einem einzigen Kunsthandarbeiter gefertigt. Die aufwendige Verarbeitung, ausgewählte Materialien und die zeitlose Form haben das Modell unabhängig von kurzlebigen Modetrends zu einem der begehrtesten Klassiker werden lassen.

Am 19. Mai 2026 kommen im Rahmen der Frühjahrsauktion Schmuck & Uhren bei Lempertz in Köln drei Kelly Bags zum Aufruf, zwei davon aus einer westdeutschen Privatsammlung. Eine Kelly 28 Sellier Micro Lezard Niloticus aus schwarzem Eidechsenleder von 1962 ist mit 10.000 bis 12.000 Euro taxiert. Ein Kelly 32 Retourné Veau Box Modell aus bordeauxrotem Kalbsleder von 1970 folgt mit einer Schätzung von 4.000 bis 6.000 Euro. Das älteste, auf 8.000 bis 10.000 Euro geschätzte Stück ist ebenfalls eine 32 Retourné in Dunkelblau aus dem Jahr 1945.

Kontakt

Jan Bykowski
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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