Heinrich Nauen - Blumenstilleben

Heinrich Nauen - Blumenstilleben - image-1
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Heinrich Nauen

Blumenstilleben
Um 1913

Öltempera auf Leinwand 50 x 42 cm Unten links signiert - In der oberen rechten Hälfte mit kleinem unauffälligen Farbausbruch.

Stilistisch fügt sich das Blumenstilleben in die 1913 und 1914 entstandenen Werke ähnlicher Motivik ein, die helle schlanke Vase im Hintergrund verwendet Nauen aber auch noch 1920 (s. Klara Drenker-Nagels (Hg.), Heinrich Nauen, Monographie und Werkverzeichnis, Köln 1996, Nr. 526). Heinrich Nauen lernte den Galeristen Alfred Flechtheim 1912 kennen, in dem Jahr, in dem er bei der Kölner Sonderbund-Ausstellung ausstellte. Obgleich er über die ihm unzulänglich erscheinende Präsentation seiner Werke enttäuscht war, boten ihm Gurlitt und Cassirer an, seine Werke in Kommission zu nehmen. Nauen sah sich in seiner prekären finanziellen Situation gezwungen, Flechtheims Angebot, ihn als Kunsthändler zu vertreten, Anfang des Jahres 1913 anzunehmen. Der Vertrag wurde jedoch bei Ausbruch des I. Weltkrieges im August 1914 von Flechtheim gelöst.

Provenance

Galerie Alfred Flechtheim, Düsseldorf

Lot 825 Dα

Estimate:
12.000 €

Result:
12.980 €