Carl Schuch - IM WILDPARK BEI WERDER.

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Carl Schuch

IM WILDPARK BEI WERDER.

Das Gemälde entstand während einem der Besuche Schuchs bei seinem Freund und späteren Biographen Karl Hagemeister in Ferch am Schwielowsee(1878 und 1881). Damals entdeckte Schuch unter der Führung Hagemeisters die von Wald und Wasser geprägte märkische Landschaft. In einem wohl im Frühjahr 1881 entstandenen Brief schrieb Schuch in Hinblick auf seinen geplanten Sommeraufenthalt in Ferch: "Für heuer habe ich mir gewisse Aufgaben gestellt, Dinge zu malen, die ich bei kürzlich gemalten Landschaftsskizzen vermißte und die stets brauchbarer sind als die sogenannten Motive. Ich freue mich, in eine Gegend zu kommen, die nicht durch eine Fülle neuer Motive verführt, die aber die Studien zur Ausführung derer, die schon auf der Leinwand sind, gibt. Luft, Wasser, Grund, Gras und dergleichen, das man in verschiedenen Beleuchtungen nimmt und dann ewig im Atelier brauchen kann..." (zit. nach. Kat. "Carl Schuch", hrsg. von G. Boehm, R. Dorn und F.A. Morat, Mannheim u. München 1986, S. 90). Als weiteres Beispiel für Schuchs märkische Landschaften sei der 1881 gemalte "Hohlweg bei Ferch" (Berlin Museum, Berlin) genannt (Kat. "Carl Schuch", op. cit., Nr. 66).

Provenance

Galerie Jul. Mösle, München; Slg. H. Schild, Berlin; Privatsammlung, Frankreich.

Lot 1381 Dα

Estimate:
20.000 € - 22.000 €