Auction 990, Modern Art, 02.12.2011, 00:00, Cologne Lot 228

Karl Schmidt-Rottluff, Flußlandschaft mit Brücke: Leba (River Landscape with Bridge: Leba)

Karl Schmidt-Rottluff, Flußlandschaft mit Brücke: Leba (River Landscape with Bridge: Leba), 1934/1935, Auction 990 Modern Art, Lot 228
Karl Schmidt-Rottluff, Flußlandschaft mit Brücke: Leba (River Landscape with Bridge: Leba), 1934/1935, Auction 990 Modern Art, Lot 228
Karl Schmidt-Rottluff, Flußlandschaft mit Brücke: Leba (River Landscape with Bridge: Leba), 1934/1935, Auction 990 Modern Art, Lot 228
Karl Schmidt-Rottluff, Flußlandschaft mit Brücke: Leba (River Landscape with Bridge: Leba), 1934/1935, Auction 990 Modern Art, Lot 228

Watercolour and ink brush on ribbed laid paper 49.7 x 67.8 cm, framed under glass. Signed SRottluff with black ink brush lower left. - With thumbtack holes in upper margin, the colours fresh. The paper somewhat browned within former mat opening and with light-stain. With traces of creases and minor backed tears in margins. On reverse titled and dated "Flußlandschaft mit Brücke. 1935" by an unknown hand.

We would like to thank Christiane Remm, Schmidt-Rottluff Foundation, Berlin, for confirmative information.

Provenance

Private collection, Lübeck (until mid 1970s); private possession, Ruhr

Das Blatt zeigt die Brücke über den Leba-Fluss und damit eine typische Landschaft aus Ostpommern, wohin sich Schmidt-Rottluff zwischen 1932 und 1943 immer wieder in den Sommermonaten zurückzog. Hier hielt er sich in Rumke am Lebasee auf, einen Ort, den er wegen seiner Einsamkeit und Ursprünglichkeit sehr mochte. Schmidt-Rottluff gehörte Anfang der 1930er Jahre bereits zu den renommiertesten Malern seiner Generation. Die Machtübernahme durch die Nationalsozialisten setzte diesem frühen Ruhm ein jähes Ende. Insofern gehört das vorliegende Aquarell zu den wenigen Arbeiten, die im Jahre 1934 überhaupt entstanden. Von Beklemmung ist bei dieser dichten und farbfrischen Komposition jedoch wenig zu spüren, obschon es für ihn ab 1933 kaum noch Ausstellungsmöglichkeiten gab und seine Werke schon bald auf das Heftigste attackiert wurden.

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