Auction 891, Moderne Kunst, 02.06.2006, 00:00, Köln Lotto 911

Pablo Picasso, Tête en forme d'horloge

Pablo Picasso, Tête en forme d'horloge, 1956, Auktion 891 Moderne Kunst, Lot 911

Flacher Silberteller mit getriebenem Dekor. Duchmesser 42,3 cm. Rückseitig mit dem gestempelten Namenszug Picasso signiert, numeriert, punziert sowie mit der Referenznummer "1436/ 3225" und der Rautenmarke des Goldschmieds versehen. Exemplar 20/20. Im Original-Holzkoffer 10,3 x 53 x 53 cm mit hellem intarsierten Deckelfurnier (Darstellung des Teller-Reliefs, Name des Künstlers und Exemplar-Nr.). - Eine Transportkiste beigegeben.

Mit einer Expertise von Pierre Hugo, Paris, vom Februar 2006

Provenienza

Vom Vorbesitzer von François und Pierre Hugo, Paris, erworben

Literature

Claire Siaud, Pierre Hugo, Hommage à Francois Hugo, Orfèvre, Aix-en-Provence 2001, S. 153, Nr. 1436 mit Abb. (Gold-Unikat); vgl. S. 193 mit Abb. (Francois Hugo, Livre de Références, Skizze oben links)

Zwischen 1956 und 1967 hatte Pablo Picasso, einer Anregung von Douglas Cooper folgend - dieser hatte auch den Kontakt zu dem Goldschmied Francois Hugo hergestellt -, eine Reihe von 22 flachen reliefierten Platten, Schalen und Medaillons entworfen, die 1967 in jeweils einem Exemplar in Gold und 20 Exemplaren in Silber hergestellt wurden. Picasso, der die Präzision der Arbeit von Hugo, dem berühmtesten Goldschmied Frankreichs in dieser Zeit, sehr schätzte und in dem er nicht nur den begnadeten Handwerker, sondern auch einen legitimen Gestalter und Vollender seiner Ideen sah, hat dabei jedes einzelne Stück geprüft und bei seiner Entstehung überwacht.

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