Auction 877, Moderne Kunst, 11.06.2005, 00:00, Köln Veilingitem 726

Walter Dexel, Rue Zacharie (Paris)

Walter Dexel, Rue Zacharie (Paris), 1914, Auktion 877 Moderne Kunst, Lot 726

Öl auf grober Leinwand 64,2 x 45,3 cm, gerahmt. Unten links rot signiert und datiert WDexel 14 sowie rückseitig oben auf dem Keilrahmen mit Bleistift signiert, datiert und bezeichnet W. DEXEL 14/ Rue Zacharie (Paris), sowie links mit der Werknummer 129 versehen. - Rückseitig auf dem Keilrahmen mit mehreren Ausstellungsaufklebern (Ulm, Hannover, Ahlen) sowie auf dem Rahmen rückseitig mit dem Etikett der Galerie Brockstedt, Hamburg.

Wöbkemeier 48

Herkomst

Aus dem Nachlaß des Künstlers

Exposities

Braunschweig 1962 (Städtisches Museum), Walter Dexel, Kat. Nr. 11; Trier/Kassel 1965 (Städtisches Museum/Staatl. Werkkunstschule und Staatl. Kunstsammlungen), Walter Dexel, Kat. Nr. 3 mit Abb.; Duisburg 1966 (Wilhelm Lehmbruck-Museum), Walter Dexel, Kat. Nr. 3 mit Abb.; Braunschweig 1970 (Kunstverein Braunschweig), Walter Dexel, Kat. Nr. 4; Bonn 1973 (Städtisches Kunstmuseum), Walter Dexel, Kat. Nr. 9; Hannover 1974 (Kestner-Gesellschaft), Walter Dexel, Kat. Nr. 17, S. 107; Münster/Ulm 1979 (Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte/Ulmer Museum), Walter Dexel, Kat. Nr. 22, S. 169; Ahlen 1980 (Fritz Winter-Haus), Walter Dexel, Bilder, Aquarelle, Collagen, Nr. 8; Berlin 1983 (Kunstamt Wedding), Walter Dexel, Kat. Nr. 23

Literature

Ruth Wöbkemeier (Hg.), Walter Dexel, Werkverzeichnis, Heidelberg 1995, S. 109, 119; P. Winter, Vom Architekturthema zur Bildtektonik, in: Ausst. Kat. Walter Dexel, Hannover 1974, S. 15

In der durch einen Freund 1915 erstellten Listung, der sog. "Bilderliste" von Emil Spaeth, die der Künstler als Werkliste selbst ergänzte und überarbeitete, erhielt die während des Studienaufenthaltes in Paris (Mai-Juli 1914) entstandene Pariser Straßenansicht u.a. den Eintrag "Rue de Zaccarie. (Reiner Expressionismus der Farbe.) ('Hat mit Natur nichts mehr zu tun'). 124 gegenüb. Wegfallen des gelben Himmels, bedeutender Schritt zur Vereinheitl. In der Farbe selbst [...]." (zit. nach Wöbkemeier, op. cit., S. 119)

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