Alte Meister und Kunst
des 19. Jahrhunderts

Faszination
Italien
Faszination
Italien

Ernst Fries
DIE WASSERFÄLLE VON TIVOLI MIT DEM PONTE LUPO SOWIE DEM VESTA- UND SIBYLLENTEMPEL

 

Schätzpreis:
€ 18.000 – € 20.000
Ergebnis:
€ 105.000
Öl auf Leinwand,
56,5 x 73,5 cm
Auf Goethes
Spuren
Auf Goethes
Spuren

Öl auf Leinwand (doubliert),
73,5 x 105 cm, 1804

Jacob Philipp Hackert
BLICK AUF DAS ARNOTAL UND FIESOLE

 

Schätzpreis:
€ 70.000 – € 90.000
Ergebnis:
€ 161.000

Dieser BLICK AUF DAS ARNOTAL UND FIESOLE aus dem Jahr 1804 ist eines der bedeutendsten Werke aus der späten Schaffensphase Jacob Philipp Hackerts. Es befand sich über 100 Jahre in einer Privatsammlung und war lange Zeit nur durch seine historische Dokumentation bekannt, zu welchen vor allem eine ausführliche Beschreibung von keinem geringeren als Johann Wolfgang von Goethe zählte. Wie auf einer Wanderschaft bewegt sich der Dichter mit seinen Lesern durch das Bild und dessen Landschaft hindurch, von der Flussebene des Arnos aus, an den Häusern und Kirchen vorbei, bis hinauf zu den Bergen und Hügeln, zu den „gekrönten Höhen bei Florenz“.

Öl auf Leinwand (doubliert),
73,5 x 105 cm, 1804

Jacob Philipp Hackert
BLICK AUF DAS ARNOTAL UND FIESOLE

 

Schätzpreis:
€ 70.000 – € 90.000
Ergebnis:
€ 161.000

Dieser BLICK AUF DAS ARNOTAL UND FIESOLE aus dem Jahr 1804 ist eines der bedeutendsten Werke aus der späten Schaffensphase Jacob Philipp Hackerts. Es befand sich über 100 Jahre in einer Privatsammlung und war lange Zeit nur durch seine historische Dokumentation bekannt, zu welchen vor allem eine ausführliche Beschreibung von keinem geringeren als Johann Wolfgang von Goethe zählte. Wie auf einer Wanderschaft bewegt sich der Dichter mit seinen Lesern durch das Bild und dessen Landschaft hindurch, von der Flussebene des Arnos aus, an den Häusern und Kirchen vorbei, bis hinauf zu den Bergen und Hügeln, zu den „gekrönten Höhen bei Florenz“.

Cleves
Geheimnis
Cleves
Geheimnis

Joos van Cleve
PORTRÄT EINES JUNGEN MANNES

 

Schätzpreis:
€ 100.000 – € 120.000
Ergebnis:
€ 652.000

Joos van Cleve hat ein umfangreiches Werk hinterlassen, darunter Altarbilder, Madonnen und eine stattliche Anzahl an Porträts. Die Identität des hier dargestellten jungen Mannes ist nicht bekannt. Im Bildrahmen findet sich nur die rätselhafte Inschrift: „Et mach Ghesceien“ – “Es möge geschehen“. Was aber geschehen soll, bleibt sein Geheimnis.

Öl auf Holz,
20 x 12,5 cm

Joos van Cleve
PORTRÄT EINES JUNGEN MANNES

 

Schätzpreis:
€ 100.000 – € 120.000
Ergebnis:
€ 652.000

Joos van Cleve hat ein umfangreiches Werk hinterlassen, darunter Altarbilder, Madonnen und eine stattliche Anzahl an Porträts. Die Identität des hier dargestellten jungen Mannes ist nicht bekannt. Im Bildrahmen findet sich nur die rätselhafte Inschrift: „Et mach Ghesceien“ – “Es möge geschehen“. Was aber geschehen soll, bleibt sein Geheimnis.

Öl auf Holz,
20 x 12,5 cm
Flucht vor
Herodes
Flucht vor
Herodes

Pierre Patel
LANDSCHAFT MIT DER FLUCHT NACH ÄGYPTEN

 

Schätzpreis:
€ 120.000 – € 150.000
Ergebnis:
€ 186.000

Zwei weitere Versionen dieser Komposition Pierre Patels befinden sich heute in Sheffield und im Musée des Beaux-Arts in Tours. Unser Gemälde gilt als erste Version, was sich nicht nur an der Datierung festmachen lässt, sondern auch anhand der herausragenden malerischen Qualität unseres Werkes. Der besonders feine Pinselduktus der Architektur und des Blattwerkes, die sanfte abendliche Lichtstimmung sowie der akademisch-kompositorische Aufbau der Szenerie innerhalb dieser idealen Landschaft sind Inbegriff der Bildsprache Pierre Patels.

Öl auf Leinwand, auf Karton doubliert,
51,5 x 68,5 cm

Pierre Patel
LANDSCHAFT MIT DER FLUCHT NACH ÄGYPTEN

 

Schätzpreis:
€ 120.000 – € 150.000
Ergebnis:
€ 186.000

Zwei weitere Versionen dieser Komposition Pierre Patels befinden sich heute in Sheffield und im Musée des Beaux-Arts in Tours. Unser Gemälde gilt als erste Version, was sich nicht nur an der Datierung festmachen lässt, sondern auch anhand der herausragenden malerischen Qualität unseres Werkes. Der besonders feine Pinselduktus der Architektur und des Blattwerkes, die sanfte abendliche Lichtstimmung sowie der akademisch-kompositorische Aufbau der Szenerie innerhalb dieser idealen Landschaft sind Inbegriff der Bildsprache Pierre Patels.

Öl auf Leinwand, auf Karton doubliert,
51,5 x 68,5 cm

 

Der Schatz des Kardinals: Durch Recherchen konnte das Triptychon dem sogenannten Meister des Tobias zugeschrieben werden.

Dr. Takuro Ito über

Meister des Tobias (Maestro di Tobia)
KLAPPALTAR MIT THRONENDER MUTTERGOTTES

 

Schätzpreis:
€ 120.000 – € 160.000
Ergebnis:
€ 496.000

Dr. Takuro Ito, Geschäftsführer und Experte für Alte Kunst
T +49 (0) 221 925729-17 | ito@lempertz.com

Tempera auf Holz, 46,5 x 28 cm (Mittelstück),
46,5 x 11 cm (Flügel)

„Wer jemals Kardinal Meissner, den ehemaligen Erzbischof von Köln, über Kunst hat sprechen hören, weiß, was für ein leidenschaftlicher Kunstliebhaber er war. Er hatte sichtlich Freude an Kunstwerken und konnte diese auch sehr anschaulich und mit Begeisterung vermitteln. So war das Interesse, auch der Medien, sehr groß, als sein Nachlass bei Lempertz versteigert wurde. Unter den Gemälden und Skulpturen ragte dabei ein kleines italienisches Triptychon aus dem 14. Jahrhundert, auf Goldgrund gemalt, hervor. Durch Recherchen vor der Auktion konnte es dem sogenannten Meister des Tobias zugeschrieben werden, einem Künstler aus der Werkstatt des Andrea Orcagna, dem führenden Maler im Florenz der Epoche. Nach einem langen Bietgefecht ging das kleine Altarbild für knapp 500.000 Euro an einen ausländischen Bieter.“

Der Schatz des Kardinals: Durch Recherchen konnte das Triptychon dem sogenannten Meister des Tobias zugeschrie­ben werden.

Dr. Takuro Ito über

Meister des Tobias (Maestro di Tobia)
KLAPPALTAR MIT THRONENDER MUTTERGOTTES

 

Schätzpreis:
€ 120.000 – € 160.000
Ergebnis:
€ 496.000

Dr. Takuro Ito, Geschäftsführer und
Experte für Alte Kunst

T +49 (0) 221 925729-17
ito@lempertz.com

Tempera auf Holz, 46,5 x 28 cm (Mittelstück),
46,5 x 11 cm (Flügel)

„Wer jemals Kardinal Meissner, den ehemaligen Erzbischof von Köln, über Kunst hat sprechen hören, weiß, was für ein leidenschaftlicher Kunstliebhaber er war. Er hatte sichtlich Freude an Kunstwerken und konnte diese auch sehr anschaulich und mit Begeisterung vermitteln. So war das Interesse, auch der Medien, sehr groß, als sein Nachlass bei Lempertz versteigert wurde. Unter den Gemälden und Skulpturen ragte dabei ein kleines italienisches Triptychon aus dem 14. Jahrhundert, auf Goldgrund gemalt, hervor. Durch Recherchen vor der Auktion konnte es dem sogenannten Meister des Tobias zugeschrieben werden, einem Künstler aus der Werkstatt des Andrea Orcagna, dem führenden Maler im Florenz der Epoche. Nach einem langen Bietgefecht ging das kleine Altarbild für knapp 500.000 Euro an einen ausländischen Bieter.“