Asiatische
Kunst

Klares Wetter,
weiße Wolken
Klares Wetter,
weiße Wolken

Katsushika Hokusai
GAIFÛ KAISEI. KLARES WETTER, WEISSE WOLKEN, auch genannt ´RED FUJI´

 

Schätzpreis:
€ 30.000 – € 40.000
Ergebnis:
€ 42.000
Hokusai aratame Iitsu hitsu,
veröffentlicht von: Nishimuraya Yohachi (Eijudô),
1830-1831

 

Ich war sofort begeistert von der Form.

Erwin van Pruissen über

VASE IN
BLÜTENKELCHFORM

 

Schätzpreis:
€ 4.000 – € 6.000
Ergebnis:
€ 12.000

Erwin van Pruissen, Abteilungsleiter Asiatische Kunst
T +49 (0) 221 925729-37 | vanpruissen@lempertz.com

Bronze, Höhe 22 cm,
Frühe Qing-Zeit

„Manchmal sind es die Geschichten des Objektes, die eine besondere Zuneigung zu ihm begründen. Diese Vase gehörte den ehemaligen Sammler Franz Xaver Bachum aus Köln, gekauft von ihm bei Lempertz im Jahr 1917 aus dem Bestand des Museums für Ostasiatische Kunst in Köln. Meine erste Begegnung mit der Vase war im Februar diesen Jahres in Finnland und ich war sofort begeistert von der Form. Mein Aufenthalt in Finnland war so schön, dass das Land und vor allem die Eigentümerin der Vase einen Platz in meinem Herz erobert haben. Die Enkelin von Herrn Bachum wollte unbedingt, dass die Bronzen der Sammlung über Lempertz in Köln verkauft werden. Und das Glück wollte es, dass die Vase nun – nach über 100 Jahren, vielen Umwegen und einer Reise fast durch die ganze Welt – letztendlich wieder zurück in der Sammlung des Museums für Ostasiatische Kunst ist.“

Ich war sofort begeistert von der Form.

Erwin van Pruissen über

VASE IN
BLÜTENKELCH­FORM

 

Schätzpreis:
€ 4.000 – € 6.000
Ergebnis:
€ 12.000

Erwin van Pruissen, Abteilungsleiter Asiatische Kunst | T +49 (0) 221 925729-37
vanpruissen@lempertz.com

Bronze, Höhe 22 cm,
Frühe Qing-Zeit

„Manchmal sind es die Geschichten des Objektes, die eine besondere Zuneigung zu ihm begründen. Diese Vase gehörte den ehemaligen Sammler Franz Xaver Bachum aus Köln, gekauft von ihm bei Lempertz im Jahr 1917 aus dem Bestand des Museums für Ostasiatische Kunst in Köln. Meine erste Begegnung mit der Vase war im Februar diesen Jahres in Finnland und ich war sofort begeistert von der Form. Mein Aufenthalt in Finnland war so schön, dass das Land und vor allem die Eigentümerin der Vase einen Platz in meinem Herz erobert haben. Die Enkelin von Herrn Bachum wollte unbedingt, dass die Bronzen der Sammlung über Lempertz in Köln verkauft werden. Und das Glück wollte es, dass die Vase nun – nach über 100 Jahren, vielen Umwegen und einer Reise fast durch die ganze Welt – letztendlich wieder zurück in der Sammlung des Museums für Ostasiatische Kunst ist.“

Lang lebe
Qianlong
Lang lebe
Qianlong

FLASCHENVASE MIT UNTERGLASUR­BLAUEM
UND KUPERROTEM DEKOR

 

Schätzpreis:
€ 100.000 – € 150.000
Ergebnis:
€ 347.000

sechszeichenmarke Qianlong und aus der Zeit,
Höhe 24,8 cm, Qianlong-Periode (1735 – 1796)

FLASCHENVASE MIT UNTERGLASUR­BLAUEM
UND KUPERROTEM DEKOR

 

Schätzpreis:
€ 100.000 – € 150.000
Ergebnis:
€ 347.000


sechszeichenmarke Qianlong und aus
der Zeit, Höhe 24,8 cm, Qianlong-
Periode (1735 – 1796)
Triumphale
Pose
Triumphale
Pose

Tibet, Höhe 20,7 cm,
15./16. Jahrhundert

MAHAKALA PANJARA. BRONZE,
MIT SILBEREIN­GELEGTEN AUGEN

 

Schätzpreis:
€ 15.000 – € 20.000
Ergebnis:
€ 149.000

Wir sehen den zwergenhaften Zeltbeschützer gur gönpo wie er auf der Leiche eines Feindes steht, ein Kultmesser und eine blutgefüllte Schädelschale in den Händen und einen Klangstab aus Sandelholz in den Armbeugen haltend, gekleidet in einen Tigerfellschurz und geschmückt mit den dharmapala-Juwelen.

Tibet, Höhe 20,7 cm,
15./16. Jahrhundert

MAHAKALA PANJARA. BRONZE,
MIT SILBEREIN­GELEGTEN AUGEN

 

Schätzpreis:
€ 15.000 – € 20.000
Ergebnis:
€ 149.000

Wir sehen den zwergenhaften Zeltbeschützer gur gönpo wie er auf der Leiche eines Feindes steht, ein Kultmesser und eine blutgefüllte Schädelschale in den Händen und einen Klangstab aus Sandelholz in den Armbeugen haltend, gekleidet in einen Tigerfellschurz und geschmückt mit den dharmapala-Juwelen.

Kleine Götter,
große Hilfe
Kleine Götter,
große Hilfe

A SPLENDID AND IMPRESSIVE NARWHAL TUSK NETSUKE OF A SINGLE-HORNED HAKUTAKU

 

Schätzpreis:
€ 5.000 – € 6.000
Ergebnis:
€ 17.000

Manchmal gerät das Praktische zur schönsten Zierde. Traditionelle Kimonos haben keine Taschen und stellten schon im 17. Jahrhundert ihre Träger vor eine nicht eben kleine Herausforderung. Wohin mit Pfeife, Tabak und dem Geld? Es muss ein praktischer Schöngeist gewesen sein, der irgendwann die Lösung ersann: Kleine Schächtelchen und Beutel, die an einer Schärpe herabhängen, am Bund befestigt mit kleinen Wesen – aufwendig gearbeitete mythischen Figuren aus Elfenbein, edlen Hölzern, Porzellan – oder, wie hier, dem Stoßzahn des Narwals. Kleine Götter, große Hilfe.

Höhe 4,1 cm
18. Jahrhundert

A SPLENDID AND IMPRESSIVE NARWHAL TUSK NETSUKE OF A SINGLE-HORNED HAKUTAKU

 

Schätzpreis:
€ 5.000 – € 6.000
Ergebnis:
€ 17.000

Manchmal gerät das Praktische zur schönsten Zierde. Traditionelle Kimonos haben keine Taschen und stellten schon im 17. Jahrhundert ihre Träger vor eine nicht eben kleine Herausforderung. Wohin mit Pfeife, Tabak und dem Geld? Es muss ein praktischer Schöngeist gewesen sein, der irgendwann die Lösung ersann: Kleine Schächtelchen und Beutel, die an einer Schärpe herabhängen, am Bund befestigt mit kleinen Wesen – aufwendig gearbeitete mythischen Figuren aus Elfenbein, edlen Hölzern, Porzellan – oder, wie hier, dem Stoßzahn des Narwals. Kleine Götter, große Hilfe.

Höhe 4,1 cm
18. Jahrhundert

Was ich mir vor Beginn einer Spray-Arbeit vorstelle, sieht ganz anders aus als das, was ich dann wirklich mache. Ich mag vorher schlaue Ideen haben, aber wenn ich es dann tue, führe ich nicht einfach meine geistigen Vorstellungen aus. Alles, was ich in meinem Bild tue, beruht auf einem bestimmten Gedanken, dem sich der nächste anschließt und so weiter – deshalb ist es so ganz anders als Fotografie.

Katharina Grosse im Gespräch mit Jonathan Watkins, Wie man mit dem Malen anfängt und aufhört, in: Susanne Böller (Hg.), Cool Puppen, Der weisse Saal trifft sich im Wald, Ich wüsste jetzt nichts, Ausst.Kat., Ikon Gallery, Birmingham u.a., Wolfratshausen 2002, S.27