Anselm Feuerbach - BACCHISCHE SZENE.

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Anselm Feuerbach

BACCHISCHE SZENE.

In einem undatierten Brief vom Frühjahr 1847 schrieb Feuerbach an seine Eltern: "Alle meine Kompositionen fühle ich jetzt so immer zugleich in Farbe und Stimmung, daß ich alles malen muß, den toten Faunen habe ich gemalt, und jetzt male ich, denke Dir, den noblen Bacchus, wie er unsere Erde verläßt, den Pegasus besteigt, um sich in seinen Himmel zu schwingen; denn die Menschen sind zu schlecht, wie überhaupt die Gottheit von der Erde gegangen zu sein scheint, der hinterläßt den Menschen eine Rebranke, wonach sie begierig haschen, wie man überhaupt gar oft das Gewand statt der Gottheit hält, ein paar Panther schmiegen sich..." (zit. nach J. Ecker).

Provenienz

Frau Obermedizinalrat v. Hecker, München; Kunsthandlung F. Gurlitt, Berlin; Privatsammlung, Köln.

Literaturhinweise

J. Allgeyer, Anselm Feuerbach, Berlin u. Stuttgart 1904, Nr. 54; E. Heyck, Anselm Feuerbach, Bielefeld u. Leipzig 1905, S. 9 (mit Abb.); H. Uhde-Bernays, Anselm Feuerbach, Beschreibender Katalog seiner sämtlichen Gemälde, München 1929, Nr. 25, Abb. S. 122; E. Voigtländer, Anselm Feuerbach, Versuch einer Stilanalyse (Phil. Diss.), Leipzig 1912, S. 11; H. Bodmer, Feuerbach, Leipzig 1942, Abb. 6; J. Ecker, Anselm Feuerbach, Leben und Werk, München 1991, S. 71, WVZ-Nr. 29.

Lot 1366 Dα

Schätzpreis:
7.000 €

Ergebnis:
7.497 €