Sándor (Alexander) Bortnyik - Komposition

Sándor (Alexander) Bortnyik - Komposition - image-1
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Sándor (Alexander) Bortnyik

Komposition
1922

Aquarell auf Aquarellbütten 36,2 x 25,3 cm Unter Glas gerahmt. Unten links mit Bleistift signiert und datiert 'Weimar 1922' sowie unten rechts mit einer 1923 datierten Widmung an Alfred Forbát. - Im Randbereich minimale Stockfleckchen. Teils etwas geblichen.

Der ungarische Maler, Zeichner und Graphiker Sándor Bortnyik begann seine künstlerische Laufbahn als Werbegraphiker in Budapest. 1918 wurde er Mitarbeiter der avantgardistischen, von Lajos Kassàk herausgegebenen Zeitschrift „MA“ und musste 1920 nach Wien emigrieren. Von dort ging Bortnyik 1922 nach Weimar und knüpfte enge Kontakte zu den Künstlern des Bauhauses. Im gleichen Jahr konnte er erstmals an einer Ausstellung der Berliner Galerie Der Sturm teilnehmen. Seine frühen Experimente mit kubistischen, expressionistischen und futuristischen Stilmitteln wich Anfang der 1920er Jahre einer abstrakt-konstruktivistischen Malweise mit architektonischen Elementen. Den deutsch-ungarischen Architekten Alfred Forbát (1897-1972), dem das vorliegende Blatt gewidmet ist, porträtierte Bortnyik 1924 zusammen mit seiner Frau in einem Doppelbildnis.

Provenienz

Hauswedell & Nolte, Hamburg 1986, Auktion 263, Los 120; Privatsammlung Nordrhein-Westfalen

Ausstellung

Düsseldorf/Halle 1992 (Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen/Staatliche Galerie Moritzburg), Konstruktivistische Internationale, Schöpferische Arbeitsgemeinschaft. 1922-27. Utopien für eine europäische Kultur, Kat. Nr. 6 mit Farbabb.; Würzburg 1995 (Städtische Galerie), FormSchichten. FarbStrahlen. Aspekte russischer und osteuropäischer Kunst 1910-1930, S. 82 mit Farbabb. 16

Lot 366 Dα

Schätzpreis:
10.000 € - 15.000 €

Ergebnis:
44.640 €