Hans Hartung - T 1955-23a

Hans Hartung - T 1955-23a - image-1
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Hans Hartung

T 1955-23a
1955

Öl auf Leinwand. 73 x 57 cm. Gerahmt. Signiert und datiert 'Hartung 55'. - Mit geringfügigen Altersspuren.

„Bei Hartung sind Strich und Energie einander gleichgesetzt. In größerer kunstgeschichtlicher Perspektive ist diese energetische Interpretation von Linie und Strich ein Teil jenes großen Prozesses in der neuen Malerei, worin die ‚Handschrift' zum obersten Kriterium des Künstlerischen wird und wo schließlich alles abgestoßen wird, was nicht reine, unmittelbar aussagekräftige Handschrift ist.[…] Hartungs Bilder sind nicht nur expressionistische Eruptionen. Sie sind immer ‚Bilder' in denen Ordnung herrscht und malerische Qualität. Hartung kultiviert seine Malerei als solche, selbst dort, wo er nur zu kritzeln scheint.“ (Werner Schmalenbach, in: Hans Hartung, Ausst.Kat. Kestner-Gesellschaft, Hannover u.a., Hannover 1956, S.5f.)

Zertifikat

Die vorliegende Arbeit ist in der Foundation Hartung Bergman, Antibes, registriert und wird in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis der Foundation Hartung Bergman, Antibes, aufgenommen.

Provenienz

Sammlung Will Grohmann, Berlin; seitdem in Familienbesitz

Literaturhinweise

Konstanze Rudert (Hg.), Zwischen Intuition und Gewissheit, Will Grohmann und die Rezeption der Moderne in Deutschland und Europa 1918-1968, Textband zur Ausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Dresden 2013, S.180 mit Farabb. 5

Ausstellung

Dresden 2012 (Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kunsthalle im Lipsiusbau), Im Netzwerk der Moderne, Kirchner, Braque, Kandinsky, Klee, Richter, Bacon, Altenbourg und ihr Kritiker Will Grohmann, Ausst.Kat.Nr.48, S.155 mit Farbabb. (dort mit irrtümlichem Titel)

Lot 601 D

Schätzpreis:
100.000 € - 150.000 €

Ergebnis:
235.600 €