Flämischer Meister um 1620 / 25 - Porträt Marguerite de Lalaing, Comtesse de Berlaymont

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Flämischer Meister um 1620 / 25

Porträt Marguerite de Lalaing, Comtesse de Berlaymont

Öl auf Leinwand (doubliert). 203 x 124 cm.

Marguerite de Lalaing (1574 - 1651) stammte aus einer der ältesten Familien des Hennegaus. 1593 heiratete sie den Grafen Florent de Berlaymont, der nach dem unerwarteten Tod des Erzherzogs und Statthalters Ernst eine wichtige Rolle in den Spanischen Niederlanden spielte. Zum Nachfolger wurde Erzherzog Albert ernannt, dem Philipp II. seine eigene Tochter, Infantin Isabella, zur Frau gab. Florent und Marguerite blieben den Statthaltern aus dem Hause Habsburg ein Leben lang in Treue verbunden. Das Kloster Berlaymont wurde 1625 von Marguerite Lalaing mit Unterstützung ihres Ehemanns Florent de Berlaymont als Augustinerinnen Konvent gegründet.
Nach einer Enteignung richteten die Kanonikerinnen 1864 in der Rue de la Loi in Brüssel einen neuen Konvent ein. 1960 verkauften sie das Gelände an den belgischen Staat, der hier das Verwaltungsgebäude der Europäischen Union errichten ließ, dass seitdem "Berlaymont" genannt wird. Die Nonnen zogen nach Argenteuil, einen südlichen Vorort von Brüssel und gründete das neue Kloster Berlaymont.

Provenienz

Aus dem Kloster Berlaymont, Brüssel.

Lot 33 Dα

Schätzpreis:
5.000 € - 6.000 €

Ergebnis:
42.500 €