Larry Poons

Geburtsdatum/-ort

1. Oktober 1937, Tokio, Japan

Mappenwerk - Ten works by ten painters
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Larry Poons Biografie

Larry Poons gehört zu den bedeutenden Vertretern der Abstrakten Malerei in den USA und ist bekannt dafür, die Erwartungen der Kunstkritik herauszufordern und zu unterlaufen.

Larry Poons – Entscheidung zwischen Musik und bildender Kunst

Lawrence M. »Larry« Poons wurde am 1. Oktober 1937 in Tokio geboren. Der Weg zur Kunst führte zunächst über die Musik: Larry Poons studierte von 1955 bis 1957 Komposition am New England Conservatory of Music in Boston mit dem Ziel, als professioneller Musiker seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Nach dem Besuch einer Ausstellung des Malers und Bildhauers Barnett Newman, der als wichtiger Vertreter des abstrakten Expressionismus gilt und an der Entwicklung der Farbfeldmalerei und des Hard Edge beteiligt war, fasste Poons jedoch den Entschluss, Künstler zu werden und brach sein Musikstudium ab. Stattdessen schrieb er sich an der School of the Museum of Fine Arts at Tufts in Boston ein und besuchte später auch die Art Students League of New York, an der er von 1966 bis 1970 auch selbst Unterricht erteilte; 1997 nahm er diese Lehrtätigkeit wieder auf. Bereits 1963 konnte Larry Poons seine erste Einzelausstellung in der Green Gallery von Richard Bellamy bespielen.

Künstlerischer Durchbruch in den 1960er Jahren

Larry Poons zog in den 1960er Jahren zum ersten Mal als bildender Künstler die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich, als er mit seinen aus Kreisen und Ovalen bestehenden Bildern als talentierter Vertreter der Op-Art, der optischen Kunst, wahrgenommen wurde. Allerdings blieb er dieser Ausrichtung nicht streng verbunden, sondern entwickelte einen individuelleren, deutlich freieren Stil, der ihn auch in die Nähe von Hard Edge, Lyrische Abstraktion, Farbfeldmalerei (Color Field Painting) und Abstrakten Expressionismus führte. 1965 wurde Larry Poons von dem MoMA-Kurator William Seitz zusammen mit Ellsworth Kelly, Josef Albers, Ad Reinhardt und Larry Bell in die Ausstellung The Responsive Eye auf. 1969 war Poons der jüngste Teilnehmer an der von Henry Geldzahler im Metropolitan Museum of Art kuratierten Ausstellung New York Painting and Sculpture, 1940–1970. Trotz seiner wachsenden Erfolge als Maler kehrte Larry Poons auch immer wieder zu seinen musikalischen Wurzeln zurück: In der Avantgarde-Band The Druds wirkte er Anfang der 1960er Jahre als Gitarrist mit, während Jasper Johns die Texte schrieb, Walter De Maria am Schlagzeug saß und La Monte Young Saxofon spielte.

Die radikale Weiterentwicklung der Kunst als Ziel

Larry Poons bemühte sich, die Kunst beständig weiterzuentwickeln – oft auch radikal. So stellte er verbindliche Regeln auf, die seinen Bildern eine bestimmte Gestalt gaben und ihn selbst als Künstler weitgehend ausschlossen. Diesen Ansatz teilte er mit seinem Freund und langjährigen Mitarbeiter Frank Stella, der Poons auch gegen die mitunter harsche Kritik an seinen Stilwechseln in Schutz nahm. Das Gitterraster, das die Struktur seiner frühen Arbeiten bestimmte, gab er – teilweise unter dem Einfluss von Jules Olitski – zugunsten größerer Farbrauten auf. In den 1970er Jahren ging Larry Poons dazu über, die Bildflächen mit dicken Schichten geronnener Farbe zu gießen. 1965 war er Teilnehmer an der Biennale von São Paolo in Brasilien, 1968 zeigte er fünf seiner Bilder auf der 4. documenta in Kassel. In dem 2018 entstandenen, preisgekrönten Dokumentarfilm The Price of Everything zeigte Regisseur Nathaniel Kahn die Arbeiten Larry Poons' neben anderen Künstlern wie Jeff Koons, Gerhard Richter, Marilyn Minter und George Condo.

Larry Poons lebt und arbeitet in New York City.

© Kunsthaus Lempertz

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