Bridget Riley

Geburtsdatum/-ort

1931 London

Bridget Riley

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Bridget Riley Biografie

Bridget Riley gilt als Ikone der Op-Art, ist mit dieser Zuschreibung aber alles andere als glücklich, findet sie diese Bezeichnung doch abgeschmackt und albern. Die britische Künstlerin, die maßgeblich zur Entwicklung der Pop Art beigetragen hat, bevorzugt einen subtileren Ansatz für ihre abstrakten Bilder, die oft so geschickt komponiert sind, dass sie im Auge des Betrachters zu leben scheinen.

Bridget Riley - Prägende Kindheit in Cornwall, frühe Förderung als Künstlerin

Bridget Riley wurde am 24. April 1931 in London geboren. Den Zweiten Weltkrieg verbrachte sie mit Mutter, Tante und jüngerer Schwester in einem abgelegenen Haus in Cornwall. Dort war Komfort wie Bad und fließendes Wasser Mangelware, die Betten mussten zum Schutz vor Feuchtigkeit mit Planen abgedeckt werden. Trotzdem empfand Bridget Riley diesen Ort der Zuflucht als Paradies, auf langen Spaziergängen mit ihrer Mutter lernte sie, die prächtigen Farbspiele der Natur wahrzunehmen. Ihre erste Kunstausbildung erhielt sie am Cheltenham Ladies' College, wo ihr Lehrer Colin Hayes für ihre Freistellung vom regulären Unterricht sorgte, damit sie ihre künstlerische Begabung fördern konnte. In ihrem Frühwerk ahmte sie Georges Seurat nach, den sie sehr bewunderte – mit begrenztem Erfolg, wie sie später ganz uneitel einräumte. Die vielversprechende Entwicklung von Bridget Riley wurde gehemmt durch einen schweren Verkehrsunfall ihres Vaters, den sie monatelang pflegte. Danach arbeitete sie als Verkäuferin und Lehrerin, bis sie in die berühmten Werbeagentur JWT (damals noch J. Walter Thompson) eintrat.

Durchbruch als Op-Art-Künstlerin, zahlreiche Ausstellungen

Bridget Riley unternahm 1960 eine Studienreise nach Italien, auf der sie mit den Werken von Piero della Francesca und anderen Renaissance-Meistern in Berührung kam und sich außerdem mit dem Futurismus beschäftigte. Noch im selben Jahr führte sie ein Lehrauftrag an das Hornsey College of Art, wo sie den für ihre künstlerische Entwicklung entscheidenden Schritt hin zur Op-Art machte. Die Qualität ihrer Bilder ermöglichten Riley bereits 1962 ihre erste Einzelausstellung in der Londoner Gallery One; eine Ausstellung in der Richard Feigen Gallery in New York war noch vor der Eröffnung ausverkauft. Bald erhielt Bridget Riley Preise und Auszeichnungen für ihre Arbeit, 1968 erhielt sie den Internationalen Preis der Biennale von Venedig. Im selben Jahr nahm sie erstmals an der Documenta in Kassel teil, eine weitere Teilnahme folgte 1977 auf der Documenta 6. Bridget Riley gestaltete die Innenräume des Royal Liverpool Hospital, entwarf das Bühnenbild für das Ballett Colour Moves von Robert North und arbeitete mit Peter Sedgley am S.P.A.C.E.-Project, um Nachwuchskünstler mit Ateliers zu versorgen.

Nichts ist, wie es scheint: Bridget Rileys Bilder überlisten das Auge

Arbeitete Bridget Riley anfangs vor allem mit dem Kontrast von Schwarz und Weiß, begann sie nach einer inspirierenden Ägyptenreise in den späten 1960er-Jahren immer ausführlicher mit Farben zu experimentieren. Mit ihren Bildkompositionen macht sich die Künstlerin geschickt die Eigenheiten des menschlichen Auges zunutze, das nur zu gern optischen Täuschungen erliegt. So scheinen die schwarzen Linien ihres Frühwerks ein ebenso bewegliches Eigenleben zu besitzen wie die späteren Farbflächen, für die Riley so berühmt ist. Bridget Riley besitzt heute drei Ateliers: im Vaucluse-Tal in Frankreich, im Holland Park in London und in Cornwall, wo sie ihre Kindheit verbrachte.

© Kunsthaus Lempertz

Bridget Riley Preise

KünstlerKunstwerkPreis
Bridget RileyOhne Titel (Fragment 7)€42.160
Bridget RileyRed Dominance€6.696
Bridget RileyGreen dominance€6.448
Bridget RileyOhne Titel (Stripes)€2.261

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