Schinkelkrone Reifkronleuchter mit Prismenbehang

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Schinkelkrone
Reifkronleuchter mit Prismenbehang

Vergoldetes Holz, Zink/Blei und Eisen, bronziert bzw. vergoldet, transparentes geschliffenes Glas. Profilierter Reif auf oktogonalem Grundriss, mit acht gebogenen Blattarmen und Blütentüllen. Auf den Armen applizierte antikische Blattvoluten, durchbrochene Palmetten auf den Segmenten. Um die stangenförmige Seele zwei weitere, mit Prismen behangene profilierte Kronreifen mit Friesen aus Palmettblättern. Kabelreste, Tüllen gebohrt, Teile des Behangs und der Pinienzapfen fehlend (einige Prismen lose beiliegend), einige kleinere Bruchstellen. H ca. 90, D ca. 90 cm.
Berlin, Holzbronzefabrik Carl August Mencke, um 1825 - 35, nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel.

Provenienz

Schloss Spay.

Literaturhinweise

Vgl. Sievers, Karl Friedrich Schinkel Lebenswerk. Die Möbel, Berlin 1950, Abb. 237/8, die vergleichbare, allerdings vierstöckige Krone aus dem Palais des Prinzen Karl und der Entwurf.
Vgl. Klappenbach, Kronleuchter des 17. bis 20. Jahrhunderts aus Messing, "bronze doré", Zinkguss, Porzellan, Holz, Geweih, Bernstein und Glas. Bestandskatalog der Kunstsammlungen Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg 2019, Kat.Nr. 24, der identische Leuchter, seit 2016 in Schloss Glienicke.

Lot 163 Dα

Schätzpreis:
20.000 € - 30.000 €

Ergebnis:
37.500 €