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Lot 256 Dα

Fruchtkorb aus einem königlichen Dessertservice

Auktion 1242 - Übersicht Berlin
20.04.2024, 11:00 - Berlin-Auktion
Schätzpreis: 6.000 € - 8.000 €
Ergebnis: 12.600 € (inkl. Aufgeld)

Fruchtkorb aus einem königlichen Dessertservice

Teilglasiertes Porzellan, heller Purpur- und Goldfond, farbiger Aufglasurdekor. Nicht identifiziertes Modell, in einem Stück gebrannt. Rautenförmig durchbrochen geschnittenes Korbgeflecht über einem reliefierten mattvergoldeten Blattband. Um den vergoldeten Fuß ein Kranz mit Herbstzeitlosen. Blaumarke Zepter mit hellrotem Unterstrich, braune Planetenmarke Mars, braune Adlermarke, emailblaue Besitzermarke "K P.v.P." H 17, D 26,8 cm.
Berlin, KPM, nach 1823, das Modell von Karl Friedrich Schinkel.

Der Fruchtkorb stammt vermutlich aus einem Dessertservice, das für die Hochzeit von Prinz Carl mit Prinzessin Marie von Sachsen-Weimar-Eisenach 1827 angefertigt wurde, und das nach dem Tod von Carl 1883 in den Besitz seines Sohns, des Generalfeldmarschalls Prinz Friedrich Karl von Preußen, gelangte.

Provenienz

Ehemals Prinz Karl von Preußen (1828 - 1885).

Literaturhinweise

Zum Modell s. Köllmann/Jarchow, Berliner Porzellan, Textband, München 1987, Abb. S. 177.
Vgl. Kat. Orden auf königlichem Porzellan. Das Tafelservice vom Eisernen Helm und die Feldherrenporzellane der königlichen Porzellanmanufaktur Berlin, Eichenzell 2013, Kat. Nr. 2.10, dasselbe Modell, einer von ursprünglich acht Körben aus dem Feldherrenservice für Prinz Wilhelm von Preußen.