Roberto Sebastian Echaurren Matta

Geburtsdatum/-ort

11. November 1911, Santiago de Chile, Chile

Todestag/-ort

23. November 2002, Civitavecchia, Italien

Roberto Sebastian Echaurren Matta - Ohne Titel
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Roberto Sebastian Echaurren Matta Biografie

Roberto Matta war einer der berühmtesten Maler Chiles. Seine Gemälde mäanderten zwischen abstraktem Realismus und Surrealismus und griffen häufig politische Themen auf.

Roberto Matta – Architekturstudium in Chile, Arbeit mit Le Corbusier

Roberto Matta wurde am 11. November 1911 in Santiago de Chile als Roberto Sebastian Antonio Matta Echaurren geboren. Seine Eltern, der aus Spanien stammende wohlhabende Landbesitzer Don Roberto Matta Echaurren und die gebürtige Französin Mercedes Yanez zogen ihren Sohn in einem konservativen, stark katholisch geprägten Milieu auf und sorgten für eine gute Ausbildung. Bis 1933 blieb Roberto Matta in seiner Heimat und absolvierte ein Architekturstudium an der Päpstlichen Katholischen Universität von Chile. Sein künstlerisches Talent und eine Neigung zur Malerei hatte er schon in jungen Jahren deutlich unter Beweis gestellt, als er mit Cousins und Freunden sein eigenes Theater veranstaltete. Auch sein Diplom erwarb Matta 1932 mit einem stark visionär-künstlerisch gefärbten Architekturprojekt »Liga der Religionen«, einer ambitionierten Utopie. Um der Enge seiner provinziellen Umgebung zu entfliehen, verdingte er sich bei der Handelsmarine und gelangte über England nach Frankreich, wo er 1934 im Pariser Büro des großen Schweizer Architekten Le Corbusier mitarbeitete und unter anderem an den Entwürfen der »Villa Radieuse« beteiligt war.

Prägender Kontakt mit den Ideen des Surrealismus

Roberto Matta stellte bald fest, dass die Architektur ihm nicht die gewünschten Möglichkeiten bot, um seine künstlerischen Ambitionen auszuleben. Auf der Suche nach seiner eigentlichen Berufung reiste er durch Europa, besuchte die Olympischen Spiele in Berlin und lernte in Spanien den Dichter Federico García Lorca kennen, der ihn dem katalanischen Surrealisten Salvador Dalí vorstellte. Dalí machte Matta mit den grundlegenden Ideen des Surrealismus vertraut und führte ihn außerdem in die surrealistischen Kreise um André Breton ein. Der Umgang mit den Surrealisten, zu denen auch Marcel Duchamp, Gertrude Stein und Walter Gropius gehörten, übte einen prägenden Einfluss auf Roberto Matta aus und bewirkte einen weitreichenden Wandel seines Kunstverständnisses. 1936 gab er die Architektur endgültig auf und wandte sich stattdessen der Ölmalerei zu, wobei er keiner bestimmten Stilrichtung folgte, sondern einen völlig unkonventionellen und spontanen Zugang zum Medium fand; 1938 gehörte er zu den Teilnehmern der vielbesuchten Ausstellung Exposition Internationale du Surréalisme.

Mattas Kunstwerke behandelten oft aktuelle Ereignisse

Roberto Matta floh 1939 gemeinsam mit seinem französischen Künstlerkollegen Yves Tanguy vor den Schatten des Zweiten Weltkriegs in die USA. Dort übte er einen großen Einfluss auf zahlreiche US-amerikanische Maler aus und entwickelte eine Vorliebe für monumentale, wandfüllende Großgemälde. 1940 konnte er seine erste Einzelausstellung in der New Yorker Galerie Julien Levy bespielen. Inspiration für seine Bilder schöpfte Matta häufig aus aktuellen Geschehnissen, so die Exekution des Kommunisten Julián Grimeau oder der Spionageprozess um das Ehepaar Ethel und Julius Rosenberg. Charakteristisch für Mattas Arbeit ist seine Maltechnik, bei der er mit einem Schwamm Farbe über die Leinwand verteilte, bevor er zum Pinsel griff und auf dieser Grundlage sein eigentliches Bild malte. Für sein Werk erhielt Roberto Matta Preise und Auszeichnungen, darunter 1992 der Prinz-von-Asturien-Preis und 1995 der Praemium Imperiale. Er nahm mehrfach an der Documenta in Kassel teil.

Roberto Matta starb am 23. November 2002 in Civitavecchia, Italien.

© Kunsthaus Lempertz

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