Herbert Brandl

Geburtsdatum/-ort

1959 Graz

Herbert Brandl
Herbert Brandl - Ohne Titel

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Herbert Brandl Biografie

Herbert Brandl stürmte mit seinen abstrakten Bilderwelten an die Spitze der österreichischen Gegenwartskunst und wurde zu einem der profiliertesten Vertreter der Neuen Wilden. Die Wildheit hat er sich bis heute bewahrt, neu ist er längst nicht mehr: Das Werk des eigenwilligen Künstlers ziert die großen Galerien und Sammlungen der Welt.

Herbert Brandl war als Künstler schon früh vom Erfolg verwöhnt

Herbert Brandl wurde am 17. Januar 1959 in Graz geboren. Seine Kindheit verbrachte er zum großen Teil in Schwanberg in der Steiermark, wohin er bis heute enge Beziehungen pflegt und gelegentlich auch für Ausstellungen zurückkehrt. Seine Ausbildung zum Künstler begann er jedoch in Wien – im Jahr 1978 mit einem Studium an der Hochschule für angewandte Kunst, bei seinen Professoren Peter Weibel und Herbert Tasquil. Den Durchbruch schaffte er früh; noch als gänzlich unbekannter Künstler erhielt er einen Förderpreis für bildende Kunst des Landes Steiermark. Ab Mitte er 1980er Jahre entfaltete er bereits eine rege Ausstellungstätigkeit, wozu bald Teilnahmen an der Biennale von Paris und an der Documenta IX in Kassel gehörten; in späteren Jahren, als der Erfolg zum festen Attribut der Kunst von Herbert Brandl geworden war, kamen die Biennale von Venedig und viele weitere Ehrungen hinzu. Der Künstler selbst erblickt in seinem Erfolg die Möglichkeit, sich unabhängig weiterzuentwickeln und sieht keinesfalls das Risiko der Erstarrung. Wenn er einem bestimmten Stil über einen längeren Zeitraum treu bleibe, dann geschehe das immer aus künstlerischer Überzeugung heraus, nie aufgrund wirtschaftlicher Überlegungen.

Atmosphärische Farbwelten als Markenzeichen Herbert Brandls

Herbert Brandl beschäftigt sich seit den Anfangsjahren seiner beachtlichen künstlerischen Karriere intensiv mit dem Sujet der Landschaft. Dabei setzt er die entsprechenden Motive nicht nur in den für ihn charakteristischen abstrakten Farbexplosionen um, sondern wendet sich immer wieder auch einer annähernd gegenständlichen Darstellung zu. Eigentlich lag das Landschaftliche nicht in der ursprünglichen Intention des Künstlers, der laut eigener Aussage genau diesen Schwerpunkt immer hatte vermeiden wollen. Es sei ihm um die Erschließung atmosphärischer Farb- und Lichträume gegangen, deren Vorlagen er allerdings in der Tat häufig der Natur entnimmt. Niemals handelt es sich bei den Werken von Herbert Brandl allerdings um eine bloße naturalistische Wiedergabe des Gesehenen; die zugrunde liegende Landschaft wird vom Künstler abstrahiert, aus Stein- und Geröllformationen werden dicke Farbschichten, die ihrem eigenen Horizont folgen. Dasselbe gilt für die Waldbilder, die der Künstler ab 2005 als ganze Serie schafft, wenngleich mit deutlich flacherem Farbauftrag als seine früheren Arbeiten.

Ein schneller, rastloser Arbeiter – Kunst als Katalysator negativen Erlebens

Herbert Brandl hat sich als einer der wichtigsten Vertreter des Neoexpressionismus in Österreich etabliert und lehrt seit 2004 auch selbst als Professor an der Kunstakademie in Düsseldorf. Neben der Landschaft sind es die Tiere und das Thema Bergkristall, die sein künstlerisches Schaffen prägen. Seine Werke entstehen meist in großer Geschwindigkeit und ohne Pausen. Herbert Brandl erklärt, er arbeite entweder schnell oder überhaupt nicht; für ein zwei mal vier Meter umfassendes Gemälde benötigt er etwa eine Stunde hochkonzentrierter Arbeit. Seine farbmächtigen Landschaften und Räume zeigen auf den ersten Blick keine immanenten Bezüge; diese sind für den Künstler aber ohne Zweifel gegenwärtig: Malen ist für Brandl auch häufig eine Auseinandersetzung mit Ereignissen, die ihn belasten. Abseits der Kunst engagiert er sich auch politisch, unterstützt Organisationen wie Greenpeace. Herbert Brandl lebt und arbeitet heute überwiegend in Wien.

© Kunsthaus Lempertz

Herbert Brandl Preise

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Herbert BrandlOhne Titel€29.760
Herbert BrandlOhne Titel€22.320
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