Franz Krüger

Geburtsdatum/-ort

10. September 1797 in Großbadegast im sächsischen Anhalt

Todestag/-ort

21. Januar 1857 in Berlin

Franz Krüger - STALLINNERES MIT GESATTELTEM SCHIMMEL
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Franz Krüger Biografie

Franz Krüger malte am liebsten Menschen und Pferde – und oft genug beide zusammen. Der deutsche Tiermaler, Porträtist und Lithograf erreichte dabei eine solche Meisterschaft, dass seine Zeitgenossen ihn in liebevoller Anerkennung als Pferde-Krüger feierten. Weil das Reiten oft den Reichen vorbehalten war, gibt Krügers Werk zudem einen spannenden Einblick in die gehobene Gesellschaft seiner Zeit.

Franz Krüger - Malen in der Natur statt Lernen in der Schule

Franz Krüger wurde am 10. September 1797 in Großbadegast im sächsischen Anhalt geboren. Bereits als Schüler zeigte er ein reges künstlerisches Interesse und eine große bildnerische Begabung; er streifte durch die Natur und zeichnete alles, was ihm dabei zu Gesicht kam. Weil er sich weit mehr für die Kunst begeisterte als für den Lehrstoff und die Gesellschaft seiner Lehrer und Mitschüler, tat sich Franz Krüger auf dem Gymnasium schwer und wurde schließlich von seinem wohlmeinenden Vater erlöst. Der Amtsverwalter Friedrich Krüger anerkannte das Talent seines Sohnes und schickte ihn kurzerhand nach Berlin. Dort erlernte der gerade einmal 15 Jahre alte Franz die Malerei, wandte sich zunächst ganz den Tieren zu und zeigte dabei ein geradezu manisches Interesse daran, Pferdekörper möglichst naturgetreu in ihren Proportionen wiederzugeben – ein Umstand, der ihm rasch den Spitznamen Pferde-Krüger eintrug, den er ein Leben lang behalten sollte.

Meisterhafte Porträts und Paradebilder brachten den Ruhm

Franz Krüger blieb nicht auf Tiere und vor allem Pferde beschränkt, sondern entwickelte sich zu einem meisterlichen und gefragten Porträtmaler. Dabei bestachen seine Werke aber zuvorderst durch ihre beeindruckende äußerliche Genauigkeit und Detailtreue – das Innenleben, die tiefen Regungen der Seele, erfasste der Künstler dagegen kaum. Seine Stärken konnte Franz Krüger bei der Darstellung von großformatigen Paradebildern voll ausspielen. Mit seinen Militär- und Jagdszenen erregte er die Aufmerksamkeit des preußischen Hofes, der zum Geburtstag des Königs Friedrich Wilhelm III. einige Familienporträts bei dem jungen Künstler in Auftrag gab. Der russische Großfürst Nikolaus bestellte ein monumentales Panorama, das dem Maler fünf Jahre Arbeit und damit finanzielle Sicherung brachte. Das fertige Werk war ein großer Erfolg, wurde im Winterpalais von St. Petersburg ausgestellt und zog viele weitere Aufträge nach sich. Franz Krüger reiste auf Wunsch seiner adeligen Auftraggeber nach Hannover und Schwerin, um an den dortigen Höfen seine Kunst zu beweisen. Eine Studienreise unternahm er hingegen nur ein einziges Mal: nach Paris, um die dort in voller Blüte stehende Militärmalerei kennenzulernen.

Selbst Goethe schätzte das künstlerische Vermögen Franz Krügers

Franz Krüger interessierte sich sehr für die Oper und das Theater und machte in diesem Umfeld die Bekanntschaft der Sängerin und Schauspielerin Johanna Eunike, die er 1825 heiratete. Durch seine Heirat gewann der Künstler eine große Nähe zur schillernden Theaterwelt. Bei den Großen seiner Zeit genoss Franz Krüger hohes Ansehen: Der Berliner Musikprofessor Carl Friedrich Zelter erging sich in einem Briefwechsel mit keinem Geringeren als Johann Wolfang von Goethe in euphorischen Worten über das große künstlerische Vermögen des jungen Malers. Auch wenn er gelegentlich auf seinen Panoramen dem Bürgertum einen sichtbaren Stand einräumte und auch Invaliden und einfache Leute porträtierte, galt seine Aufmerksamkeit in der Hauptsache doch den Spitzen der Gesellschaft. Der Tod seiner Frau beraubte dem zu Depressionen neigenden Künstler sein häusliches Glück und brachte die große Schaffenskraft Krügers zum Erlahmen, auch vermochte er sich nicht auf den neuen Geist der Zeit einzustellen.

Franz Krüger starb am 21. Januar 1857 in Berlin.

© Kunsthaus Lempertz

Franz Krüger Preise

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Franz KrügerSTALLINNERES MIT GESATTELTEM SCHIMMEL€21.960
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