William Nelson Copley

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William Nelson Copley Biografie

William Nelson Copley malte alles und nichts, er nahm als Autodidakt Einflüsse aller möglichen Richtungen auf und ließ sie auf halber Strecke wieder liegen – scheinbar achtlos, doch immer mit dem Maß an Instinkt und Inspiration, das dem wahren Künstler eigen ist. Aus den Resten formte er seinen eigenen Stil, den treffend zu beschreiben der Kritik bis heute schwerfällt.

William Nelson Copley - Findelkind, Soldat und Galerist

William Nelson Copley wurde am 24. Januar 1919 in New York geboren. Als Findelkind wurde er von einem vermögenden Zeitungsverleger adoptiert, der ihm eine gute Ausbildung sowie ein Leben frei von finanziellen Sorgen ermöglichte. William Nelson Copley besuchte zunächst die Philips Academy und im Anschluss von 1936 bis 1938 zwei Jahre lang die berühmte Yale University, ehe er von 1942 bis 1946 seinen Kriegsdienst in Afrika und Italien leisten musste. Schon bald nach seiner Rückkehr eröffnete er 1947 die Copley Galleries in Beverly Hills, Kalifornien und stellte Künstler wie Max Ernst und René Magritte aus, deren surrealistischer Stil aber nur wenig Anklang fand. Copley gab seine Galerie wieder auf und wandte sich, ermutigt von seinen Freunden, nun selbst der Kunst zu.

Vom Surrealismus zum selbstironischen Strichmännchen

Seine ersten Gehversuche bewegten sich noch auf dem Feld des Surrealismus, mit dem er allerdings bereits als Galerist gescheitert war. Schon bald entwickelte William Nelson Copley aber seinen eigenen Stil, der ihn in die Nähe der Pop Art führte, ohne dass er sich dieser Strömung wirklich anschloss. Seine Bilder erinnerten dezent an Comics und Karikaturen, er zeichnete gesichtslose Strichmännchen in den absonderlichsten Lagen. Das Markenzeichen von William Nelson Copley war er selbst – umgeben von schönen Frauen, die den Künstler meist nackt und blond in den verschiedensten Szenerien umrahmten. Sich selbst malte er im Anzug und mit Melone, und oft verlor er sich winzig klein inmitten der verführerischen weiblichen Übermacht. Diese Selbstironie macht die Werke von Copley so heiter und sympathisch, auch wenn ihnen häufig die Bedeutungsschwere fehlt. Seine Werke signierte der eigenwillige und frohgestimmte Künstler meist mit dem Kürzel »cpLy«.

William Nelson Copley war finanziell unabhängig

Viele Bilder Copleys entstanden während eines zeitweiligen Aufenthalts in Paris und später in New York. Weil er durch das Vermögen seines Adoptivvaters wirtschaftlich unabhängig war, scherte er sich nicht um die Gepflogenheiten des Kunstbetriebs und verschenkte viele seiner Bilder an Freunde und Bekannte. Aus diesem Grund ist ein Großteil der Werke von William Nelson Copley bis heute in privater Hand und kaum in öffentlich zugänglichen Sammlungen und Museen zu finden. Trotzdem war er ein gefragter Gast auf verschiedenen Ausstellungen in Europa und den USA, darunter die Documenta 5 und 7 in Kassel. Gemeinsam mit seiner zweiten Frau Norma Ratner gründete er 1953 eine eigene Stiftung, die junge Künstler mit kleinen Geldbeträgen förderte. Zeitlebens pflegte Copley zahlreiche Freundschaften mit verschiedenen Malern, darunter so bedeutende Surrealisten wie Marcel Duchamp und Max Ernst. William Nelson Copley starb am 7. Mai in Key West, Florida, wo er seine letzten Jahre verbracht hatte. 2012 ehrte ihn das Museum Frieder Burda mit einer umfangreichen Schau von Werken der Jahre 1996 bis 1998.

© Kunsthaus Lempertz

William Nelson Copley Preise

KünstlerKunstwerkPreis
William Nelson CopleyOhne Titel€262.500
William Nelson CopleyTrust Lust€212.500
William Nelson CopleyOhne Titel€137.500
William Nelson CopleyCoffee Break€108.750
William Nelson CopleyStar and Garter€105.400
William Nelson CopleyJuly 5 (Great Day Coming)€104.160

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